{"id":1516,"date":"2021-10-20T12:58:04","date_gmt":"2021-10-20T10:58:04","guid":{"rendered":"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/?p=1516"},"modified":"2021-10-20T13:00:25","modified_gmt":"2021-10-20T11:00:25","slug":"rueckblicke-auf-das-kino-in-der-ddr-eine-leipzigerin-erinnert-sich-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/rueckblicke-auf-das-kino-in-der-ddr-eine-leipzigerin-erinnert-sich-teil-2\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblicke auf das Kino in der DDR: Eine Leipzigerin erinnert sich (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:20px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\" style=\"background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><i>Im <a href=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/rueckblicke-auf-das-kino-in-der-ddr-eine-leipzigerin-erinnert-sich-teil-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ersten Teil ihres Zeitzeugenberichts<\/a> hat Margot Sander ihre pers\u00f6nlichen Erinnerungen an die kleineren und gr\u00f6\u00dferen Lichtspielh\u00e4user Leipzigs zu Zeiten der DDR mit uns geteilt. Der zweite Teil ihrer Erz\u00e4hlung widmet sich der Kunst des Filmvorf\u00fchrens, den Kosten f\u00fcr einen damaligen Kinobesuch und dem gro\u00dfen Kinosterben in Leipzig in den 70ern und der Nachwendezeit. <\/i><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Von Margot Sander<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<div id=\"attachment_1526\" style=\"width: 341px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1526\" class=\" wp-image-1526\" src=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kino_Capitol_Petersstrasse_1969.jpg\" alt=\"\" width=\"331\" height=\"433\" srcset=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kino_Capitol_Petersstrasse_1969-9x12.jpg 9w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kino_Capitol_Petersstrasse_1969-200x261.jpg 200w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kino_Capitol_Petersstrasse_1969-229x300.jpg 229w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kino_Capitol_Petersstrasse_1969-400x523.jpg 400w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Kino_Capitol_Petersstrasse_1969.jpg 511w\" sizes=\"(max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><p id=\"caption-attachment-1526\" class=\"wp-caption-text\">Das Filmtheater &#8220;Capitol&#8221; in der Petersstra\u00dfe 20 in Leipzig. Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Bundesarchiv_Bild_183-H0303-0001-022,_Leipzig,_Petersstra%C3%9Fe,_Kino_%22Capitol%22.jpg\">Bundesarchiv<\/a>, Wolfgang Kluge, 1969.<\/p><\/div>\n<p>Etwa ab 1964 wurden Filme im 70mm-Format gezeigt. Leipziger Kinos, die r\u00e4umlich die entsprechende Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die dazu ben\u00f6tigte Leinwand hatten, wie die Filmb\u00fchne &#8220;Capitol&#8221; (Petersstra\u00dfe 20, Schlie\u00dfung 2003) und die &#8220;Schauburg&#8221; (Antonienstra\u00dfe 21), wurden umgebaut. In dieser Zeit sah ich z. B. &#8220;Krieg und Frieden&#8221; und &#8220;Schneesturm&#8221;, beide aus der damaligen Sowjetunion, sowie die franz\u00f6sisch-italienische Koproduktion &#8220;Die schwarze Tulpe&#8221;. Dieser Film bewegte mich sehr, weil Alain Delon in einer Doppelrolle auch zweimal gleichzeitig auf der Leinwand zu sehen war, ohne dass ein Filmtrick erkennbar gewesen ist.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\"><b>Stadtrandkinos oftmals mit weniger aktuellem Programm<\/b><\/p>\n<p>Viele Filme sah ich mehrmals. Im Gegensatz zu heute wurden nicht nur neue Produktionen gespielt. Diese wurden zuerst im Stadtzentrum gezeigt. Von da aus kamen sie in die n\u00e4chstliegenden Kinos, bis sie in den Stadtrandgebieten auf dem Spielplan standen. Hatte man einen interessanten Film verpasst, konnte man ihn einige Zeit sp\u00e4ter erneut auf dem Spielplan entdecken. Bei den Erwachsenenvorstellungen wurde zuerst &#8220;Der Augenzeuge&#8221; gezeigt, etwa vergleichbar mit der &#8220;Tagesschau&#8221; des Fernsehfunks. Nur waren die gezeigten Ereignisse nicht mehr ganz aktuell. Kam &#8220;Der Augenzeuge&#8221; in unserem Stadtrandkino an, konnten inzwischen vier bis sechs Wochen vergangen sein. Danach wurde oft noch ein kleiner Vorfilm mit popul\u00e4rem Inhalt gezeigt, wie Natur, Kultur, Industrie oder Sport.<\/p>\n<p>Donnerstags war Spielfilmwechsel. Das war der spannendste Tag, denn nach der Schule studierte ich erst einmal intensiv die neuen Aush\u00e4nge in den f\u00fcnf Schauk\u00e4sten, die zwischen den sechs lisenenartigen Wandvorspr\u00fcngen an der Stra\u00dfenfront des Kinos hingen. Eine bittere Pille in der Vorfreude auf einen Filmbesuch waren Klassenarbeiten in den F\u00e4chern Mathematik, Physik und Chemie. Fiel die Zensur gar zu heftig aus, war der n\u00e4chste Kinobesuch gestrichen. Aber zum Gl\u00fcck gab es ja die Wiederholungen.<\/p>\n<p>Eine Klassenkameradin erz\u00e4hlte uns eines Tages voller Stolz, dass sie einen Freund habe \u2013 wir waren vielleicht 15 Jahre alt \u2013 und mit diesem am Sonnabend ins Kino gehen w\u00fcrde. Der Junge war nicht aus dem Ort und so &#8220;mussten&#8221; wir alle hin, der Film interessierte uns nicht. Wir hofften zusehen zu k\u00f6nnen, wenn die beiden sich k\u00fcssten, denn in der \u00d6ffentlichkeit gab es das damals nicht. Aber wir wurden entt\u00e4uscht. Die beiden sa\u00dfen in der letzten Reihe. Es lief ein Schwarzwei\u00dffilm. So sehr wir uns auch die H\u00e4lse verdrehten, bei hellen Szenen gab es nichts zu sehen und bei den dunklen konnten wir nichts sehen! Es blieb beim einmaligen Kontakt unserer Mitsch\u00fclerin mit diesem Jungen.<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Rasierloge, Sp\u00e4tvorstellung und Kulturf\u00fcnfer: Was kostete ein Kinobesuch im Schnitt?<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Eintrittspreise in unserem Kino waren wie folgt: die Kindervorstellung sonnabends um 15.00 Uhr kostete 25 Pfennig und die Familienvorstellung sonntags um 15.00 Uhr 50 Pfennig. Erwachsenenvorstellungen um 17.15 Uhr, 20.00 Uhr und 22.15 (nur sonnabends): erster Platz = 95 Pfennig, zweiter Platz = 80 Pfennig, dritter Platz = 70 Pfennig. Bei den drei letztgenannten Platzkategorien wurden zus\u00e4tzlich pro Eintrittskarte f\u00fcnf Pfennige \u2014 der bei allen Kulturveranstaltungen erhobene &#8220;Kulturf\u00fcnfer&#8221; \u2014 gezahlt. Die ersten drei Klappstuhlsitzreihen vor der Leinwand geh\u00f6rten zu der dritten Kategorie und waren als &#8220;Genickstarrepl\u00e4tze&#8221;, auch bekannt als &#8220;Rasierloge&#8221;, am g\u00fcnstigsten. Eine Erkl\u00e4rung er\u00fcbrigt sich. Sie wurden nur bei gro\u00dfem Andrang gekauft.<\/p>\n<div id=\"attachment_1530\" style=\"width: 387px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1530\" class=\" wp-image-1530\" src=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Krieg_und_Frieden_Szenenfoto.jpg\" alt=\"\" width=\"377\" height=\"268\" srcset=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Krieg_und_Frieden_Szenenfoto-18x12.jpg 18w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Krieg_und_Frieden_Szenenfoto-200x142.jpg 200w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Krieg_und_Frieden_Szenenfoto-300x214.jpg 300w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Krieg_und_Frieden_Szenenfoto-400x285.jpg 400w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Krieg_und_Frieden_Szenenfoto.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 377px) 100vw, 377px\" \/><p id=\"caption-attachment-1530\" class=\"wp-caption-text\">Ein Aushangfoto zum Film &#8220;Krieg und Frieden&#8221;, den Margot Sander im DDR-Kino sah. Quelle: \u00a9 DEFA-Stiftung.<\/p><\/div>\n<p>Eine Zeitlang gab es montags um 15.00 Uhr noch eine Vorstellung f\u00fcr Rentner und Schichtarbeiter. Der in der Sp\u00e4tvorstellung am vergangenen Sonnabend gezeigte Film wurde noch einmal gespielt. Zu jedem Film gab es ein Filmprogramm. Es bestand aus einem A4-Doppelblatt und zeigte Szenen aus dem Film, f\u00fchrte die Darsteller mit ihren Rollen sowie die wichtigsten technischen Akteure und Daten auf und informierte zum Inhalt. Es kostete 10 Pfennige. Manchmal bestand es aus zwei Doppelbl\u00e4ttern und war f\u00fcr 20 Pfennig zu haben. Kinderfilmprogramme bestanden aus einem A5-Doppelblatt und kosteten 5 Pfennige. Sehr begehrt waren Filmstarpostkarten f\u00fcr 20 Pfennig.<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Kinosterben in den 70ern \u2013 wenn die Filmst\u00e4tte zur Lagerhalle wird<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Im Januar 1958 wurde unser Kino auf Breitwand umgestellt, wie in einem damaligen Ortsbl\u00e4ttchen zu lesen war. Weiterhin erhielt es eine Schallschleuse und eine Akustikdecke. Im Februar 1960 wurden im gleichen Bl\u00e4ttchen alle Filmfreunde zum flei\u00dfigen Filmbesuch aufgerufen. Probeweise erhielt unser Kino f\u00fcr drei Monate das Vorspielrecht, neue Filme vor dem weiter stadteinw\u00e4rts gelegenen Kino in Gro\u00dfzschocher aufzuf\u00fchren. Ein Schelm, wer B\u00f6ses dabei denkt! Die &#8220;Lichtspiele Gro\u00dfzschocher&#8221; wurden 1963 geschlossen.<\/p>\n<p>Etwa Mitte der 1960er Jahre bekam unser Kino nochmals eine Modernisierung. Die letzten Reihen wurden der besseren Sicht wegen auf ein allm\u00e4hlich ansteigendes Podest gestellt und erhielten eine Polsterung. Der Eintrittspreis erh\u00f6hte sich geringf\u00fcgig. Aber das Kinosterben traf dann 1971 auch unsere geliebte St\u00e4tte. Fortan diente es als Lagerhalle. Die Schauk\u00e4sten verschwanden und der stra\u00dfenseitige Eingang wurde vermauert. Der Abriss erfolgte 2018, danach der Neubau eines Wohnhauses. Seine Stra\u00dfenfassade erinnert mit ihren vier lisenenartigen Wandvorspr\u00fcngen an unseren einstigen Lieblingsort. Auch die Gastst\u00e4tte ist l\u00e4ngst Geschichte. Aber immer, wenn ich an dieser Stelle vorbeikomme, erinnere ich mich an die quirlige Schar, die nur darauf wartet, eingelassen zu werden. Schnell noch die Bonbons verteilt und dann kann es losgehen!<\/p>\n<div id=\"attachment_1529\" style=\"width: 379px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1529\" class=\" wp-image-1529\" src=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte.jpg\" alt=\"\" width=\"369\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte-18x8.jpg 18w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte-200x91.jpg 200w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte-300x136.jpg 300w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte-400x182.jpg 400w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte-600x273.jpg 600w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Schauburg_Eintrittskarte.jpg 629w\" sizes=\"(max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><p id=\"caption-attachment-1529\" class=\"wp-caption-text\">Eintrittskarte aus DDR-Zeiten f\u00fcr eine Filmvorstellung im Kino &#8220;Schauburg&#8221; in Leipzig. Quelle: privat.<\/p><\/div>\n<p style=\"font-size: 19px;\"><b>Warten auf die Filmrollen: Wie Filmvorf\u00fchren in der DDR funktionierte<\/b><\/p>\n<p>Mein Klassenkamerad Klaus M\u00e4rz begann 1969 in unserem Kino seine Ausbildung zum Filmvorf\u00fchrer. Er berichtete mir Folgendes: Die Kinos hatten einen festen Tourenplan f\u00fcr den Transport der Filmrollen. Donnerstagvormittag fand der Austausch statt. Das Knautkleeberger Kino tauschte die Filmrollen mit dem s\u00fcdlich im Landkreis Leipzig gelegenen Kino in Eythra (Anm.: Ort wurde in den 80er Jahren Opfer des Braunkohleabbaus). Die Rollen wurden mit dem Zug transportiert. Klaus fuhr sie mit einem Handwagen zum Knauthainer Bahnhof (Anm.: Knautkleeberg und Knauthain sind um 1900 durch Wohnbebauung zu einem Ortsteil zusammengewachsen). Am Eythraer Bahnhof wurden sie abgeholt, ebenso gelangten die Rollen von Eythra zu uns. Sp\u00e4ter wurden die Filme mit einem Barkas (Kleinbus) zwischen Knautkleeberg \u2014 Eythra \u2014 Zwenkau ausgetauscht. Gab es nicht genug Filmkopien, wurden die Vorstellungen getaktet, z. B. am Sonnabend: 15.00 Uhr Zwenkau, 17.30 Uhr Eythra, 20.00 Uhr Knautkleeberg. Wurden die Rollen weitergereicht, mussten sie erst zur\u00fcckgespult werden.<\/p>\n<p>Es konnte auch vorkommen, dass die Rollen zur Vorstellung nicht rechtzeitig eintrafen, weil die Bahnschranke zwischen Eythra und Knauthain wegen des Zugverkehres geschlossen war. Ich habe es einmal erlebt. Der Film h\u00f6rte pl\u00f6tzlich auf, das Licht ging an und wir wurden informiert, dass die weiteren Filmrollen noch in einem anderen Kino seien, aber jeden Moment gebracht werden w\u00fcrden. Wir blieben locker. Manchmal waren die Filmkopien schon so verschlissen, dass aus zweien eine funktionst\u00fcchtige zusammengeschnitten wurde. Im Knautkleeberger Vorf\u00fchrraum standen als Filmprojektoren zwei \u201eErnemann IV&#8221; mit Kohlebogenlampen, die das Licht erzeugten. N\u00e4herte sich die erste Rolle ihrem Ende, was sich durch nur dem Vorf\u00fchrer bekannte Zeichen im Film ank\u00fcndigte, musste die zweite Rolle in Gang gesetzt werden. Die Kunst bestand darin, dass der Zuschauer den Wechsel nicht bemerkte. Die farbigen DEFA-Filme waren auf ORWO-Color (ORWO = Original Wolfen). In Wolfen bei Bitterfeld stand der einzige, jegliche Art von Filmen herstellende Betrieb in der DDR. Klaus erz\u00e4hlte weiterhin: Im Vorf\u00fchrraum unseres Kinos stand ein Plattenspieler, der bei den fr\u00fcheren Stummfilmen zum Einsatz kam. Die Schallplatten wurden mit dem jeweiligen Film weitergegeben. Das hatte ihm eine alte Filmvorf\u00fchrerin erz\u00e4hlt. Leider habe ich dieses Ger\u00e4t nicht selbst gesehen.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px;\"><b>Von Musikautomaten und Kinoorgeln<\/b><\/p>\n<p>Leipzig war weltber\u00fchmt f\u00fcr die Herstellung von Musikautomaten. Nicht in jedem Kino wird es einen Pianisten zur Stummfilmbegleitung gegeben haben. Ein Automat ist eine einmalige Anschaffung und jederzeit einsatzbereit. Das Leipziger &#8220;Capitol&#8221; verf\u00fcgte bei seiner Er\u00f6ffnung 1929 \u00fcber eine Kinoorgel. Bis zur Schlie\u00dfung im Jahr 2003 verzauberte Hasso Veit auf einer Hammondorgel vor ausgew\u00e4hlten Filmvorf\u00fchrungen das Publikum mit seinen Improvisationsk\u00fcnsten. Das Instrument zog danach in den &#8220;Regina-Palast&#8221; (Dresdner Str. 56) um und Hasso Veit spielte dort noch bis zu seinem endg\u00fcltigen Ruhestand.<\/p>\n<p>Legend\u00e4r ist auch der ehemalige Filmvorf\u00fchrer Hans H\u00f6her, der nach der Wende als Eisverk\u00e4ufer im &#8220;Capitol&#8221; vor den Auff\u00fchrungen mit beschwingtem Gang und flotten Spr\u00fcchen seine K\u00f6stlichkeiten absetzte. Auch er ist in den &#8220;Regina-Palast&#8221; \u00fcbergewechselt. Im Leipziger Grassi-Museum am Johannisplatz steht etwa seit 2005 eine restaurierte Kinoorgel, die aus einem Erfurter Kino stammt. Vor Corona gab es ungef\u00e4hr viertelj\u00e4hrlich Termine, in denen Stummfilme mit Orgelbegleitung gezeigt wurden. Eine Veranstaltung habe ich mir angesehen. Der Organist sitzt rechts vor der Leinwand mit Blick auf diese. Die Orgelpfeifen samt Zubeh\u00f6r stehen hinter der Leinwand. Der Organist passt seine Musik dem Charakter der Filmszenen an. Eine Kinoorgel funktioniert wie eine Kirchenorgel, aber auf ersterer k\u00f6nnen f\u00fcr Filme ben\u00f6tigte Spezialeffekte erzeugt werden, wie Lokomotivpfiff, Autohupe, Sturm, Donner, Schiffsglocke oder Telefonklingel.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px; color: #444444;\"><b>Leider geschlossen: das &#8220;Zeitkino&#8221; und das &#8220;Casino&#8221;<\/b><\/p>\n<div id=\"attachment_1531\" style=\"width: 428px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1531\" class=\" wp-image-1531\" src=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Zeitkino_Leipzig_Programm_1959.jpg\" alt=\"\" width=\"418\" height=\"293\" srcset=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Zeitkino_Leipzig_Programm_1959-18x12.jpg 18w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Zeitkino_Leipzig_Programm_1959-200x140.jpg 200w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Zeitkino_Leipzig_Programm_1959-300x211.jpg 300w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Zeitkino_Leipzig_Programm_1959-400x281.jpg 400w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Zeitkino_Leipzig_Programm_1959.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 418px) 100vw, 418px\" \/><p id=\"caption-attachment-1531\" class=\"wp-caption-text\">Spielplan des DEFA-Zeitkinos im Leipziger Hauptbahnhof aus dem Jahr 1959. Quelle: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:DEFA-Zeitkino-Leipzig.jpg\">Wikimedia Commons<\/a>.<\/p><\/div>\n<p>Eine Besonderheit gab es in der Osthalle des Leipziger Hauptbahnhofes. Rechts, in der N\u00e4he des Ausganges zum jetzigen Linienbusterminal, f\u00fchrte eine ganze Anzahl Stufen in die Unterwelt. Es war der Abstieg zu einer beim Neubau 1907-1913 nicht realisierten U-Bahnstation. Am oberen Eingang befand sich der Eintrittskartenschalter. Im Tunnelstumpf war das &#8220;Zeitkino&#8221;, das eine Anzahl Kurzfilme unterschiedlichen Inhalts zeigte, die nur von kurzen Pausen unterbrochen wurden. Etwa sechs bis acht Filme wurden gespielt, dann gab es eine gr\u00f6\u00dfere Pause und die Filme begannen von vorn. Das ging so \u00fcber einige Stunden und war f\u00fcr Reisende gedacht, die l\u00e4nger auf ihren Anschlusszug warten mussten. Am Abend wurden auch Spielfilme gezeigt. In den \u00f6den Wintermonaten sind meine Mutter und ich fast jede Woche nach Besorgungen in der Innenstadt noch dorthin gegangen, ehe wir in der oft ungeheizten Stra\u00dfenbahn wieder nach Hause fuhren. Heute erinnert nichts mehr an diesen einstigen Kinostandort.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnen m\u00f6chte ich noch das Filmkunsttheater &#8220;Casino&#8221;, Neumarkt 21-27\/Ecke Kupfergasse, wo j\u00e4hrlich die Dokumentar- und Kurzfilmwoche stattfand. Dort wurden oft anspruchsvollere Filme gezeigt, die nicht in den regul\u00e4ren Filmvertrieb kamen. Ich sah dort meinen ersten japanischen Film. Erich von D\u00e4nikens Film \u201eZur\u00fcck in die Zukunft&#8221; hatte gro\u00dfen Zulauf, wurde aber schon nach ein paar Tagen wieder aus dem Spielplan genommen &#8211; leider bevor ich ihn sehen konnte. Dieses spezialisierte Programmkino wurde 1993 geschlossen. Nach Corona werden hoffentlich Kinobesuche wieder m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p><i>Das Projektteam von \u201cKino in der DDR\u201d m\u00f6chte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Margot Sander f\u00fcr ihre Schilderungen und die Bereitstellung einiger privater Fotoaufnahmen bedanken.<\/i><\/p>\n<p><em>Welche Filme haben Sie im DDR-Kino gesehen und wie erinnern Sie sich an diese Zeit zur\u00fcck? Schreiben Sie uns Ihre Geschichte an <a href=\"mailto:kino-ddr@uni-erfurt.de\">kino-ddr@uni-erfurt.de<\/a> oder teilen Sie Ihre Erinnerungen und Erlebnisse auf unserer virtuellen Forschungsplattform und helfen Sie uns, diese einmalige Kinokultur vor dem Vergessen zu bewahren: <a href=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/kinoinderddr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/kinoinderddr\/<\/a>.<\/em><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":7,"featured_media":1535,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>R\u00fcckblicke auf das Kino in der DDR: Eine Leipzigerin erinnert sich (Teil 2) - Kino in der DDR<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"R\u00fcckblicke auf das Kino in der DDR: Eine Leipzigerin erinnert sich (Teil 2) - 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