{"id":1777,"date":"2022-10-10T17:15:38","date_gmt":"2022-10-10T15:15:38","guid":{"rendered":"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/?p=1777"},"modified":"2023-04-28T10:34:31","modified_gmt":"2023-04-28T08:34:31","slug":"meine-oma-ihr-kino-und-ich-erinnerungen-an-die-ilm-lichtspiele-in-kranichfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/meine-oma-ihr-kino-und-ich-erinnerungen-an-die-ilm-lichtspiele-in-kranichfeld\/","title":{"rendered":"Meine Oma, ihr Kino und ich &#8211; Erinnerungen an die Ilm-Lichtspiele in Kranichfeld"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"background-color: rgba(255,255,255,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;padding-top:0px;padding-right:0px;padding-bottom:0px;padding-left:0px;margin-bottom: 0px;margin-top: 0px;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#eae9e9;border-style:solid;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"margin-top:0px;margin-bottom:20px;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-column-wrapper-legacy\" style=\"background-position:left top;background-blend-mode: overlay;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><em>Im Rahmen unseres b\u00fcrgerwissenschaftlichen Projektes haben wir schon viele Zuschriften von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erhalten. In diesem Beitrag erinnert sich Jutta Rolle an die \u201eIlm-Lichtspiele\u201c, ein kleines Kino in Kranichfeld, und an ihre Gro\u00dfmutter, die dort Kinoleiterin war. Sie berichtet von dem Filmrollentransport, wie sie im Kino mithelfen durfte und von der Faszination, die das Kino ausge\u00fcbt hat \u2013 bis es 1989 leider schlie\u00dfen musste.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Von Jutta Rolle<br \/>\n<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Wir hatten das Gl\u00fcck mit unserer Oma, Hilde Siegmund (1912-1985), im Elternhaus aufzuwachsen und dass sie auch noch Kinoleiterin in Kranichfeld war. Ich, als \u00c4lteste von drei Geschwistern, durfte sie sehr oft bei all ihren Erledigungen und Wegen im Zusammenhang mit ihrer T\u00e4tigkeit begleiten und dann als Schulkind sogar helfen. Die damit einhergehenden \u201ePrivilegien\u201c kann man sich vorstellen. Ich bin heute noch dankbar, dass ich dies alles erleben durfte.<\/p>\n<p>Die \u201eIlm-Lichtspiele\u201c in Kranichfeld, so hie\u00df unser Kino, waren als Geb\u00e4ude nicht unbedingt beeindruckend. Das Kino befand sich am Ortsausgang von Kranichfeld Richtung Stadtilm und war das letzte Haus auf der rechten Seite. Dahinter gab es noch den sogenannten Kinogarten, angepasst an die Kinoarchitektur mit abfallender Neigung bis zu unserem Fluss, die Ilm.<\/p>\n<p>Im Kinogarten, gleich rechts neben dem Eingangsbereich, befand sich der Zugang zum Vorf\u00fchrraum mit den Kameras. Ich sehe heute noch vor mir, wie umst\u00e4ndlich das Wechseln der Filmrollen war und wie aufregend f\u00fcr alle Beteiligten, wenn das nicht schnell genug ging oder ein Filmriss passierte. Dann mussten die Zuschauer mitten im Film eine kurze Pause hinnehmen oder gelegentlich im schlimmsten Fall ein Pfeifkonzert veranstalten.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\"><b>Von Weimar nach Kranichfeld: Filmrollen auf Reisen<\/b><\/p>\n<p>Um \u00fcberhaupt Filme vorf\u00fchren zu k\u00f6nnen, war es unter anderem die Aufgabe von Oma, regelm\u00e4\u00dfig zur Terminierung nach Weimar zu fahren. Im B\u00fcro des dortigen Kinos \u201eTheater des Friedens\u201c wurde \u201everhandelt\u201c, welche der zur Verf\u00fcgung stehenden Filme wann nach Kranichfeld geschickt werden. Ich durfte als Kind manchmal mitfahren ins gro\u00dfe Kino nach Weimar und fand es toll, dass ich dort sogar auf einer Schreibmaschine schreiben durfte.<\/p>\n<p>Die schweren Filmrollen wurden per Bahn nach Kranichfeld transportiert und dann von uns in den ersten Jahren mit einem Handwagen vom Bahnhof abgeholt. Das waren zwar nur 1,5km zu laufen, aber meine Oma kannte viele Leute und so konnte das schon dauern, bis alle Neuigkeiten ausgetauscht waren.<\/p>\n<p>Der Haupteingang zum Kino befand sich auf der rechten Seite. Man kam zun\u00e4chst in einen relativ kleinen Vorraum, im Theater k\u00f6nnte es Foyer genannt werden, in dem ein winzig kleiner Kassenraum integriert war. Da passten mit viel Fantasie zwei St\u00fchle und ein in die Nische angepasster Tisch hinein. Nach oben gab es relativ viel Platz f\u00fcr Regalb\u00f6den, die f\u00fcr Ordner, Eintrittskarten und anderes Material genutzt wurden. Der Kartenverkauf erfolgte durch ein Fenster.<\/p>\n<p>Gegen\u00fcber vom Kassenraum war die mit einem Vorhang gesch\u00fctzte T\u00fcr zum B\u00fchnenraum, der auch in Kranichfeld \u00e4hnlich einem Theater aufgebaut war, nur eben kleiner. Dort wurden von einer Kollegin meiner Oma die Karten kontrolliert und wenn dieser Eingang passiert war, stand man in einem schw\u00e4cher beleuchteten, relativ engem Gang. Wollten die Kinobesucher in den unteren Bereich in B\u00fchnenn\u00e4he, bestand die M\u00f6glichkeit, nach rechts oder links um den erh\u00f6hten mit Holz verkleideten, nach vorn ge\u00f6ffneten Logenraum zu gehen.<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Das \u00c4rgernis mit den Holzklappst\u00fchlen<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Loge war in der Mitte geteilt, hatte, soweit ich mich erinnern kann, insgesamt vier Sitzreihen mit je sechs Pl\u00e4tzen links und rechts. Der Sitz neben dem Eingang zur Loge war hinten mit einem Regler f\u00fcr die Lautst\u00e4rke best\u00fcckt. Das war w\u00e4hrend der Vorstellung bei Bedarf der Platz meiner Oma. Als \u00e4lteres Schulkind durfte ich ab und zu die Lautst\u00e4rke regeln, was auf Grund der Technik damals auch n\u00f6tig war. Wurde eine neue Filmrolle eingelegt, konnte die Lautst\u00e4rke stark abweichen.<\/p>\n<p>Die Klappst\u00fchle in der Loge waren leicht gepolstert, nicht zu vergleichen mit den bequemen Sitzen heute. Die restliche Bestuhlung bestand aus einfachen Klappst\u00fchlen aus Holz, die entsprechende Ger\u00e4usche beim Hochklappen verursachten. Diese Ger\u00e4usche waren besonders \u00e4rgerlich, wenn Besucher w\u00e4hrend der Vorstellung auf die Toilette (im Volksmund \u201ePlumpsklo\u201c) gehen mussten.<\/p>\n<p>Aber nicht nur das veranlasste einen durchzuhalten, sondern auch der \u00e4rgerliche Lichteinfall, wenn man in die Toilette ging. Wenn der Film besonders spannend war, gab es auch mal laute Beschimpfungen. Sp\u00e4testens dann hatte auch der Letzte genau hingeschaut, wer da st\u00f6rt.<\/p>\n<p>Ich kann mich gut daran erinnern, dass ich einmal w\u00e4hrend des Films \u201eSpiel mir das Lied vom Tod\u201c in meiner Not lieber schnell nach Hause gelaufen bin, als aufzufallen.<\/p>\n<p>Auf der linken Gangseite nach unten Richtung B\u00fchne gab es einen Notausgang und die jeweiligen Zug\u00e4nge zu den Herren- und Damentoiletten. Auf der rechten Gangseite waren zwei weitere Notausg\u00e4nge.<\/p>\n<p>Die B\u00fchne mit der Filmleinwand, sie hatte wie im Theater schwere Vorh\u00e4nge, war erh\u00f6ht und \u00fcber eine kleine Treppe an der rechten Seite zu erreichen. Hinter der Leinwand befand sich eine Art Lagerfl\u00e4che f\u00fcr Technik, Werkzeug, Besen, Eimer und sonstiges Material. F\u00fcr uns Kinder war der relativ dunkle Raum hinter der Leinwand besonders aufregend und es galt als Mutprobe, diesen von einer Seite zur anderen zu durchlaufen.<\/p>\n<p>Die B\u00fchne war mein, w\u00e4hrend Oma im geschlossenen Kino arbeitete. Ich konnte als Kind S\u00e4ngerin oder Schauspielerin sein, ganz wie ich es in den Filmen gesehen hatte. Meiner Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Typisch M\u00e4dchen hatte ich sp\u00e4ter auch au\u00dferhalb des Kinos, im Sommer vorzugsweise auf den Wiesen an der Ilm, passende Verkleidungen an und ich liebte es, zusammen mit Freundinnen Filmszenen nachzuspielen.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px;\"><b>Kohle\u00f6fen f\u00fcr den Winter<\/b><\/p>\n<p>Beheizt wurde das Kino mit zwei erstaunlich kleinen Kohle\u00f6fen. Einer befand sich in der linken oberen Ecke vom B\u00fchnenraum und einer links unten vor der B\u00fchne. Die Kohlenvorr\u00e4te befanden sich in den Kellerr\u00e4umen in N\u00e4he der Ilm, die nur \u00fcber den Kinogarten zu erreichen waren. Bei Lieferung wurden die Kohlenvorr\u00e4te vor den Kellereing\u00e4ngen abgekippt und mussten per Hand bzw. eimerweise in den Keller gebracht werden. Das bedeutete aber auch, dass in der Heizsaison die Kohlen eimerweise \u00fcber den linken Notausgang bis zu den \u00d6fen ganz oben und unten transportiert werden mussten. Um im Winter entsprechende Temperaturen zu erreichen, war es f\u00fcr meine Oma unumg\u00e4nglich, bereits Stunden vor Vorstellungsbeginn die \u00d6fen anzuheizen und st\u00e4ndig nachzulegen. Vorteilhaft war da nat\u00fcrlich, dass wir fu\u00dfl\u00e4ufig nur f\u00fcnf Minuten entfernt wohnten. Reichte das Kohlenkontingent nicht aus bis zur n\u00e4chsten geplanten Lieferung, wurden eben Kohlen von zu Hause geholt.<\/p>\n<p>Die Reinigung der Kinor\u00e4ume stellte damals ebenfalls eine Herausforderung dar. So wurde mit dem Besen gekehrt, manchmal nachdem der ganze \u201eSaal\u201c mit in \u00d6l getr\u00e4nkten gr\u00fcnen Kehrsp\u00e4nen ausgestreut war. Diese hatten eine staubbindende Wirkung. Besonders in der Winterzeit mussten nat\u00fcrlich \u00f6fter Eimer und Scheuerlappen zum Einsatz kommen.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px;\"><b>Besucher anzulocken war nicht schwer<\/b><\/p>\n<p>So wie heute war es wichtig, f\u00fcr Werbung zu sorgen. Um Besucher anzulocken und bekannt zu machen, wann welcher Film vorgef\u00fchrt werden sollte, mussten die f\u00fcnf Kinoschauk\u00e4sten in Kranichfeld best\u00fcckt werden. Die entsprechenden Filmplakate, mit denen ich teilweise sp\u00e4ter meine Zimmerw\u00e4nde dekorieren durfte, wurden in Weimar abgeholt oder per Post geschickt.<\/p>\n<p>Die Angaben \u00fcber den Vorf\u00fchrtag, die entsprechenden Anfangszeiten und Eintrittspreise hat Oma fein s\u00e4uberlich mit Feder und Tinte auf separatem Papier aufgeschrieben und dann mit Rei\u00dfzwecken \u00fcber dem Plakat befestigt. Als ich endlich ordentlich schreiben gelernt hatte &#8211; Sch\u00f6nschrift war Oma \u00e4u\u00dferst wichtig &#8211; durfte ich auch zur Feder greifen. Unglaublich, wie oft die Finger schwarz wurden. Als es dann endlich um 1970 herum die ersten Filzstifte, in Kranichfeld schwarz und blau, zu kaufen gab, war das eine enorme Arbeitserleichterung und Oma richtig gl\u00fccklich. Die Schauk\u00e4sten ansprechend zu gestalten, war uns sehr wichtig und hat, zugegeben, auch wirklich Spa\u00df gemacht. An Zuschauern w\u00e4hrend dieser Arbeit hat es selten gemangelt. Neugierde zu wecken, war nicht schwierig.<\/p>\n<p>Viele Familien hatten, wenn \u00fcberhaupt, nur einen relativ kleinen Fernseher in schwarz-wei\u00df und die Programmauswahl war \u00e4u\u00dferst d\u00fcrftig. Einen Film im Kino in Farbe und auf gro\u00dfer Leinwand zu sehen, war dagegen ein richtiges Erlebnis und die Eintrittspreise waren f\u00fcr jeden erschwinglich.<\/p>\n<p style=\"font-size: 19px; color: #444444;\"><b>Kindliche Vorfreude auf den Kinobesuch<\/b><\/p>\n<p>Jede Woche mindestens einmal ins Kino zu gehen, war v\u00f6llig normal. F\u00fcr Kinder gab es jeden Sonntag um 10 Uhr eine Vorstellung. Unsere DEFA-Kinderfilme konnten sich sehen lassen, die M\u00e4rchen und dann die Trickfilme von Disney sowieso.<\/p>\n<p>Ich denke dabei beispielsweise an Filme wie \u201eAlfons Zitterbacke\u201c, \u201eDie Suche nach dem wunderbunten V\u00f6gelchen\u201c, \u201eClown Ferdinand\u201c, \u201eSaxana \u2013 das M\u00e4dchen auf dem Besenstiel\u201c, die M\u00e4rchen \u201eFrau Holle\u201c, \u201eSchneewittchen\u201c, \u201eDie Geschichte vom kleinen Muck\u201c, \u201eDas kalte Herz\u201c, \u201eK\u00f6nig Drosselbart\u201c mit Manfred Krug, \u201eDas Feuerzeug\u201c mit Rolf Ludwig, \u201eDas singende, klingende B\u00e4umchen\u201c, die sowjetischen M\u00e4rchen \u201eAbenteuer im Zauberwald\u201c, \u201eDas purpurrote Segel\u201c, \u201eDas fliegende Schiff\u201c und der Disney-Klassiker \u201eDornr\u00f6schen\u201c.<\/p>\n<p>Es war jedes Mal ein Erlebnis. Ich kann mich erinnern, wie wir Kinder wegen der Vorfreude aufgeregt geplappert und mit den St\u00fchlen gekippelt haben. Der Ger\u00e4uschpegel war entsprechend.<\/p>\n<div id=\"attachment_1776\" style=\"width: 464px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1776\" class=\" wp-image-1776\" src=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Tagebuch_meine_Oma.jpg\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"533\" srcset=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Tagebuch_meine_Oma-10x12.jpg 10w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Tagebuch_meine_Oma-200x235.jpg 200w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Tagebuch_meine_Oma-256x300.jpg 256w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Tagebuch_meine_Oma-400x470.jpg 400w, https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Tagebuch_meine_Oma.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 454px) 100vw, 454px\" \/><p id=\"caption-attachment-1776\" class=\"wp-caption-text\">Die Zeitzeugin Jutta Rolle f\u00fchrte in ihren Kindheitstagen ein Tagebuch \u00fcber gesehene Filme und deren Darsteller &#8211; hier ein Eintrag \u00fcber den Schauspieler Gerard Barray (Sammlung Rolle).<\/p><\/div>\n<p>So wie fast jedes Kind packte mich die Sammelleidenschaft. Bei mir waren es Filmplakate und Schauspielerkarten. Das kindlich gef\u00fchrte Album mit den Schauspielerkarten besitze ich noch und es zaubert mir nach wie vor ein L\u00e4cheln ins Gesicht, wenn ich mir die Sch\u00e4tze anschaue. Mein absoluter Lieblingsschauspieler war der Franzose G\u00e9rard Barray (geb. 1931). Inzwischen kann ich mir die Filme \u201eTiger der sieben Meere\u201c und \u201eDonner \u00fcber dem Indischen Ozean\u201c zu Hause auf DVD ansehen.<\/p>\n<p><b style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Gro\u00dfveranstaltungen im Kleinkino<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Ferien gab es verschiedene zus\u00e4tzliche Kinoveranstaltungen. Ein allj\u00e4hrliches Gro\u00dfereignis und eine Herausforderung f\u00fcr das kleine Kino in Kranichfeld war es, wenn das Betriebsferienlager des VEB Braunkohlenkombinates B\u00f6hlen eine Vorstellung gebucht hatte. Das Betriebsferienlager befand sich auf dem Gel\u00e4nde des Schie\u00dfhauses am Oberschloss und hatte eine beachtliche Kapazit\u00e4t. Die Bestuhlung im Kino reichte gerade so. Zwei der Gruppenleiter mussten immer im Gang auf den St\u00fchlen aus dem Kassenraum sitzen. Das war nat\u00fcrlich auch eine sehr gute Einnahme und die Kassenabrechnung mehr als zufriedenstellend.<\/p>\n<p>Kranichfeld konnte bei den Sommer-Filmtagen besonders punkten, weil wir eine wundersch\u00f6ne Freilichtb\u00fchne gleich neben der Niederburg besitzen. Diese war bei passendem Wetter hervorragend geeignet und die Besucher str\u00f6mten der Schlossgasse hinauf, um Freiluftkino zu genie\u00dfen. Selbst bei Regen lockte so mancher Film und es gab kaum Ausf\u00e4lle.<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit der Schule gab es auch Kinoveranstaltungen mit Filmen, die erg\u00e4nzend zum theoretischen Unterricht der 9. oder 10. Klasse Wissen vermitteln sollten. Ich denke dabei zum Beispiel an einen Teil der Film-Reihe \u201eBefreiung\u201c, in dem es vordergr\u00fcndig um den Sieg der Sowjetunion \u00fcber den Faschismus im Zweiten Weltkrieg ging. Zugegeben, damals haben wir als Jugendliche die Handlung nicht mit der gew\u00fcnschten Aufmerksamkeit verfolgt, den Kinobesuch eher als willkommene Abwechslung gesehen. Der Film war sehr lang.<\/p>\n<p><b style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Expansion nach Tannroda<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Im Rahmen des sogenannten \u201eDDR Landfilms\u201c erhielt Oma den Auftrag, Filmvorf\u00fchrungen im Nachbarort Tannroda zu organisieren. So wurde gelegentlich die Kamera von Kranichfeld nach Tannroda transportiert und im Speiseraum der VEB Papierfabrik Tannroda aufgebaut. Die St\u00fchle wurden entsprechend umger\u00e4umt und ein Esstisch zum Kassiertisch umfunktioniert. Ich war oft dabei und durfte die Eintrittskarten verkaufen oder kontrollieren. Dank ordentlicher Werbung wurde das Angebot gut angenommen.<\/p>\n<p>Das Kino war ein \u00e4u\u00dferst beliebter Treffpunkt, besonders f\u00fcr uns Jugendliche. Haupts\u00e4chlich am Wochenende war dort richtig was los. Wir brauchten weder Handy noch Internet, um uns zu verabreden. Wenn nat\u00fcrlich auch die Filme gereizt haben, so war doch Sehen und Gesehen werden, vor und nach der Vorstellung \u00e4u\u00dferst wichtig. Im Dunkeln ist gut munkeln und so wurde H\u00e4ndchen gehalten und zum ersten Mal gek\u00fcsst. Ich hatte es nicht so einfach, da meine Oma meistens gut auf mich aufgepasst hat.<\/p>\n<p><b style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Kino und Filme im Tagebuch<\/b><\/p>\n<p>Meinem Tagebuch, geschrieben im Alter von 14 bis 16 Jahren, konnte ich folgende Kinoereignisse\/ Titel entnehmen:<\/p>\n<p>14.10.73 \u2013 17.00 Uhr \u201eDie Olsenbande in der Klemme\u201c<\/p>\n<p>11.11.73 \u2013 17.00 Uhr \u201eWaterloo\u201c<\/p>\n<p>31.03.74 \u2013 17.00 Uhr \u201eSterne von Eger\u201c (inzwischen als DVD in meinem Bestand)<\/p>\n<p>05.05.74 \u2013 17.00 Uhr \u201eDie Legende von Paul und Paula\u201c<\/p>\n<p>02.06.74 \u2013 17.00 Uhr \u201eLaurel und Hardy auf der Jagd nach dem Mammon\u201c<\/p>\n<p>03.06.74 \u2013 21.00 Uhr \u201eBuck und der Prediger\u201c<\/p>\n<p>08.06.74 \u2013 17.00 Uhr \u201eDer kleine und der m\u00fcde Joe\u201c<\/p>\n<p>09.06.74 \u2013 17.00 Uhr \u201eDas schwarze Gesicht\u201c<\/p>\n<p>12.06.74 \u2013 20.00 Uhr \u201eAus Liebe sterben\u201c<\/p>\n<p>25.06.74 \u2013 21.00 Uhr \u201eMein Onkel Benjamin\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>05.07.74 \u2013 17.00 Uhr \u201eUlzana\u201c<\/p>\n<p>10.07.74 \u2013 20.00 Uhr \u201eF\u00fcr die Liebe noch zu mager\u201c<\/p>\n<p>12.07.74 \u2013 20.00 Uhr \u201eLiebe mit 16\u201c<\/p>\n<p>15.07.74 \u2013 20.00 Uhr \u201eDas bedeutendste Ereignis\u201c<\/p>\n<p>16.01.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eGeheimnis im blauen Schloss\u201c<\/p>\n<p>26.01.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eDie Schatzinsel\u201c<\/p>\n<p>02.02.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eBitte keinen Sex, wir sind Briten\u201c<\/p>\n<p>04.02.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDer Clan der Sizilianer\u201c<\/p>\n<p>05.02.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eDer Schrei der schwarzen W\u00f6lfe\u201c Papierfabrik Tannroda<\/p>\n<p>13.02.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eOnibaba\u201c<\/p>\n<p>19.02.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eWei\u00dfe W\u00f6lfe\u201c Papierfabrik Tannroda<\/p>\n<p>20.02.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDas Glashaus\u201c<\/p>\n<p>13.03.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDer Gl\u00f6ckner von Notre Dame\u201c<\/p>\n<p>20.03.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eEin Gentlemen im wilden Westen\u201c<\/p>\n<p>25.03.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eBuck und der Prediger\u201c<\/p>\n<p>06.04.75 \u2013 20.00 Uhr [Film nicht angegeben]<\/p>\n<p>08.04.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDie Novizinnen\u201c<\/p>\n<p>13.04.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eSannikow-Land\u201c<\/p>\n<p>22.04.75 \u2013 19.30 Uhr \u201ePharao\u201c<\/p>\n<p>05.05.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eDie Olsenbande l\u00e4uft Amok\u201c<\/p>\n<p>20.05.75 \u2013 15.00 Uhr \u201eDas fliegende Schiff\u201c<\/p>\n<p>22.05.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDer Schakal\u201c<\/p>\n<p>25.05.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eBlutige Erdbeeren\u201c<\/p>\n<p>01.06.75 \u2013 17.30 Uhr \u201eAlles tanzt nach meiner Pfeife\u201c<\/p>\n<p>05.06.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eOklahoma wie es ist\u201c<\/p>\n<p>10.06.75 \u2013 19.30 Uhr \u201eSalut l&#8217;artiste\u201c<\/p>\n<p>15.06.75 \u2013 17.30 Uhr \u201eDie Olsenbande f\u00e4hrt nach J\u00fctland\u201c<\/p>\n<p>20.06.75 \u2013 15.00 Uhr \u201eLotte in Weimar\u201c<\/p>\n<p>26.06.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDie Schatzinsel\u201c (Trickfilm)<\/p>\n<p>30.06.75 &#8211; 17.30 Uhr \u201eHilfe meine Nerven\u201d<\/p>\n<p>03.07.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDie letzte Reliquie\u201c<\/p>\n<p>06.07.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eHoroskop aus dem Computer\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>07.07.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eBlutsbr\u00fcder\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>08.07.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eDie H\u00f6llenhunde von Alaska\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>09.07.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eDie drei Musketiere\u201c<\/p>\n<p>10.07.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eDurch Dschungel und W\u00fcste, Teil 1\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>13.07.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eCabaret\u201c<\/p>\n<p>17.07.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eGeheimnis im blauen Schloss\u201c<\/p>\n<p>20.07.75 \u2013 17.30 Uhr \u201eDie wei\u00dfe Spinne\u201c<\/p>\n<p>21.07.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDer gro\u00dfe Blonde mit dem schwarzen Schuh\u201c<\/p>\n<p>22.07.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDer Donauschiffer\u201c<\/p>\n<p>31.07.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eF\u00fcr die Liebe noch zu mager\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>04.08.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eDer Schrei der schwarzen W\u00f6lfe\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>07.08.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eSch\u00fcsse unterm Galgen\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>11.08.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eMein Onkel Benjamin\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>12.08.75 \u2013 21.00 Uhr \u201eBalduin das Nachtgespenst\u201c Freilichtb\u00fchne<\/p>\n<p>19.08.75 \u2013 17.00 Uhr \u201e12 +1\u201c Zeltkino Neustadt-Glewe<\/p>\n<p>25.08.75 \u2013 17.00 Uhr \u201eDurch W\u00fcste und Dschungel\u201c Zeltkino Neustadt-Glewe<\/p>\n<p>31.08.75 \u2013 17.30 Uhr \u201eUnd sie waren noch Kinder\u201c<\/p>\n<p>05.09.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDie Rache ist mein\u201c<\/p>\n<p>12.09.75 \u2013 20.00 Uhr \u201eDer gr\u00fcne Bogensch\u00fctze\u201c<\/p>\n<p>23.09.75 \u2013 19.30 Uhr \u201eDie merkw\u00fcrdigen Abenteuer der Italiener in Russland\u201c<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren bin ich erheblich seltener ins Kino gegangen. Meine Oma wurde Rentnerin und es standen Lehrausbildung, dann Studium au\u00dferhalb der Heimat und Gr\u00fcndung meiner eigenen Familie an.<\/p>\n<p><b style=\"font-size: 19px;\" data-fusion-font=\"true\">Das kleine Kino schlie\u00dft seine T\u00fcren<\/b><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurde unsere Tochter ebenfalls f\u00fcr das Kino begeistert, zumal die Auswahl an Filmen immer besser wurde, aber eben auch die Fernseher und deren Angebote.<\/p>\n<p>Nach 1989 hatte das kleine Kino in Kranichfeld keine Chance mehr, rentabel zu arbeiten. Es fand sich ein Investor, der das Geb\u00e4ude umgebaut hat. Es entstand die Gastst\u00e4tte \u201eRoyal\u201c im rechten Teil und links befand sich eine Videothek. Sp\u00e4ter wurde aus einem Teil des Geb\u00e4udes ein Swingerclub. Wenn das meine Oma gewusst h\u00e4tte!<\/p>\n<p>Aktuell dient das ganze Geb\u00e4ude nicht mehr der Unterhaltung, sondern einem v\u00f6llig neuen Zweck. Es ist jetzt ein Heilmittel- und Praxishaus. Unter anderem werden Logop\u00e4die, Ergotherapie und Physiotherapie angeboten.<\/p>\n<p><i>Das Projektteam von \u201cKino in der DDR\u201d m\u00f6chte sich an dieser Stelle ganz herzlich bei Jutta Rolle f\u00fcr ihre Schilderungen und die Bereitstellung einiger privater Fotoaufnahmen bedanken.<\/i><\/p>\n<p><em>Welche Filme haben Sie im DDR-Kino gesehen und wie erinnern Sie sich an diese Zeit zur\u00fcck? Schreiben Sie uns Ihre Geschichte an <a href=\"mailto:kino-ddr@uni-erfurt.de\">kino-ddr@uni-erfurt.de<\/a> oder teilen Sie Ihre Erinnerungen und Erlebnisse auf unserer virtuellen Forschungsplattform und helfen Sie uns, diese einmalige Kinokultur vor dem Vergessen zu bewahren: <a href=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/kinoinderddr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/kinoinderddr\/<\/a>.<\/em><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":1775,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v21.7 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Meine Oma, ihr Kino und ich - Erinnerungen an die Ilm-Lichtspiele in Kranichfeld - Kino in der DDR<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Meine Oma, ihr Kino und ich - Erinnerungen an die Ilm-Lichtspiele in Kranichfeld - Kino in der DDR\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/meine-oma-ihr-kino-und-ich-erinnerungen-an-die-ilm-lichtspiele-in-kranichfeld\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Meine Oma, ihr Kino und ich - Erinnerungen an die Ilm-Lichtspiele in Kranichfeld - Kino in der DDR\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Meine Oma, ihr Kino und ich - Erinnerungen an die Ilm-Lichtspiele in Kranichfeld - Kino in der DDR\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/meine-oma-ihr-kino-und-ich-erinnerungen-an-die-ilm-lichtspiele-in-kranichfeld\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Kino in der DDR\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/kinoinderddr\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-10-10T15:15:38+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-04-28T08:34:31+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Meine-Oma-ihr-Kino.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1748\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1240\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Marcus Plaul\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@kino_ddr\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@kino_ddr\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Marcus Plaul\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"15\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/meine-oma-ihr-kino-und-ich-erinnerungen-an-die-ilm-lichtspiele-in-kranichfeld\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/meine-oma-ihr-kino-und-ich-erinnerungen-an-die-ilm-lichtspiele-in-kranichfeld\/\"},\"author\":{\"name\":\"Marcus Plaul\",\"@id\":\"https:\/\/projekte.uni-erfurt.de\/ddr-kino\/#\/schema\/person\/2d53d6af2db5aa63d961a9bea3a71d2a\"},\"headline\":\"Meine Oma, ihr Kino und ich &#8211; 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