-Undatiert (Juni) - Bode (Basilius): Reproche an Johann Gottfried Bohn (Spanheim) - SK12-a279

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Kommentar

Zusammenfassung und Transkript

Die Männer, deren Ordensorgan ich bin, setzen, so lange nicht für das Gegentheil starke Muthmassung eintritt, sehr gerne die reinste Aufrichtigkeit bey ihren Brüdern voraus. Also braucht es keiner entschuldigung, sondern nur bloße Anzeige, wenn jemand gehindert wird, Os. Arbeiten, von welcher Art solche auch seyn möchten, über sich zu nehmen. Der Beruf gehe immer den Ordensarbeiten vor. Allein, wir wissen auch, daß der Geist keine andre Ruhe braucht, als nur Abwechslung in der Materie seiner Beschäftigung [...] Die monatlichen Ordensversammlungen seien daher keine Belastung, schließlich habe man dort Gelegenheit, über Dinge zu sprechen, die man interessant finde und vielleicht in der Öffentlichkeit nicht sprechen wolle. Dies sei mehr Erholung als Belastung. Bey alledem sehn wir wohl ein, daß solche Abhaltungen, wie Sie in Ihren beyden QQLL. vom 11 und 38ten Pharavardin anführen, entscheidend sind. Wenn wirklich gesundheitliche Probleme Bohn vom Besuch der Versammlungen abhielten, sei dies aus Sicht des Ordens kein Problem. Was die QQLL. anbetrift, so muß ich sagen, daß der O. nicht gerne sieht, wenn keine eingesendet werden. Es sind ja eigentlich nur 4 Punkte bestimmt, die nur ganz kurz berührt werden dürfen, worzu in 4 Wochen gewiß ein virtelstunde sich finden läßt. Da ich der Gewissensfreund viler Bbr. bin, so sollte mein Amt nur in solchen wichtigen und geheimen Fällen eintreten, worüber die Hefte nicht Auskunft geben, und welche man auch nicht einmal für die Mgstrts Versammlung bringen man. Zu einer ordenlichen monatlichen Correspondenz ist mein Amt keinesweges bestimmt.

Anmerkungen