1784-01-18 Christian Georg von Helmolt (Chrysostomus): Brief an Johann Joachim Christoph Bode (Aemilius)

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Inhalt

Transcript

Syrakuß am 18. Dee. 1153 Jezdergerd

Aemilio carissimo s. p. Chrysostomus

Tausend Herzensdank für die Übertragung
des Amts eines L. Obern[?]. Sie kennen mein
dem O[rden] treues Hertz, und meinen redlichsten
Eifer für die Sache der Menschheit. Ich will
gerne alles thun, was ich kann. Ihr liebreiche[?]
einsichtsvolle Führung leite mich ferner,
unterrichte mich, und weise mich zu rechte,
wenn ich in dem mir übertragenen wichtigen
Posten meine Pflicht, welcher ich von Herzen
gerne Genüge zu leisten mich bestrebe, nicht
so pünktlich und in ihrem gantzen Umfange
sogleich erfüllen sollte.
Der Br[uder] Walter Fürst, ist von mir und
dem Br[uder] Cato gemeinschaftlich, in den
Reg[enten] Gr[ad] initiirt worden. Er ist noch außer-
ordentlich auf große erwartende Geheim-
niße gesinnt.
Darf ich nunmehr in meine künftigen Praefekt[ur]
Berichte, ihn sowohl als die anderen MitReg[enten]|<2>
unter die Rubrik der Reg[enten] setzen?
Ich beschäftige mich gegenwärtig mit der Ein[-]
weyhung des H[errn] Bekkers zum Min[erval]. In dies[em]
fürtreflichen Manne, hoffe ich dem O[rden], ein[es]
der besten und geschiktesten Mitglieder zu[-]
zuführen. Der jüngste H[err] v[on] Dahlberg, w[el-]
cher sich zu Speyer aufhält, hatte ihn ber[eits]
schriftlich einigermaßen dazu vorber[ei-]
tet.
Ich habe nunmehr nur noch 4. Nahmen
nemlich Castruccio, Guido della Torre,
Baillet, und Graevius. Wollen Sie, the[u-]
erster Bruder, daß mein Sohn einen da[von]
haben soll; oder wollen haben Sie ein[en]
andern für ihn bestimmt?
Ich lege den versprochenen Auszug au[s]
dem Grunerischen[?] Briefe bey; und bin
mit der ungeheucheltesten Liebe, Treue un[d]
Hochachtung Ihr
treuster Mitverbunde[ner][?]
Chrysostomus.

Anmerkungen