1784-08-28 Becker (Henricus Stephanus): QL: Mainz-Aufenthalt und Münchner Verbot

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Kommentar

Transkript

Für den letzten weisen Spruch: whenever I loose
a persone’s Friendship p. möchte ich dem Br[uder] Basilius
die Haende küssen. Ich sehe daraus, daß er weiß, wo
es mir fehlt. Auch habe ich auf meiner Reise
die schöne Regel ehrlich befolgt, dadurch dass ich
mehrere Freundschafften, meist mit Brüdern, ge-
knüpft aber, die mir aber weiter nichts koste-
ten, als nehmen und geben. Sollte es dem Br[uder]
Basilius belieben mir einen bestimmten Mann
zu nennen, der mein Feind ist, weil ich mir
keines solchen bewußt bin: so würde ich mich
bestreben, die herrliche Lehre buchstäblich zu
befolgen.

In Ordenssachen habe ich seit meinem
letzten Q.L. weiter nichts getahn, als noch
mehr würdige Brüder kennen gelernt, und
in einer Minervalversammlung zu Epidamnus
einen Aufsatz Über die Menschenfurcht|<2>
vorgelesen, zu dem mir die in München he-
rausgekommene Verordnung gegen Uns, die
ich in meiner Zeitung auf die Jesuiten ge-
deutet, die Veranlassung gegeben hat. Die
dortigen Brüder haben ihn unter ihre Papiere
zu legen für gut befunden.

Syracusa, den

Henricus Stephanus

Anmerkungen