1786-03? Bode (Basilius): Reproche an Lauhn (e Fabiis)

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Kommentar

Zusammenfassung und Transkript

Auf Din e.a. Dieser Aufsatz scheint für ein öffentliches Blatt geschrieben zu seyn. Wollen Sie, daß er durch Mich in eins befördert werde: so zeigen Sie mirs in Ihren Q.L. an. _ Hier nur eins: das uneheliche Kinderzeugen mit Schimpf zu belegen, hat wohl eigentlich seinen Grund in der Idee welche die Christen mit der Keuschheit verbanden; worauf auch das Coelibat der Mönche und Priester, zum Vortheil der römischen Hierarchie gebaut ist. Aber, wenn auch diese Idee, wie sihs anläßt, geschwächt, oder gar verlöscht würde, sollte es wohl gleichgültig seyn, ob man den ehelichen Kindern mehr Rechte gäbe, als den uneheligen oder nicht? Da jetzt der L#, besonders in großen Städten, der ehe so grosse Hindernisse in den Weg legt? So lange die Gesetze über Monogamie, über Erbschaften, und über Concobinat stehen, müssen die Menschen zum Ehestande gelenkt werden; und in so ferne möchte einige Unterschied bey Taufen, u.s.w. hincht ganz verwerflich seyn. Das Danken in der Kirche für ein uneheliches Kind, dürfte wohl so lange die christliche Religion ##, nicht eingeführt werden können.