1787-01 Bode (Basilius): Reproche an Becker (Henricus Stephanus)

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Kommentar

Zusammenfassung und Transkript

Er [Basilius] sei erfreut, dass Becker in Zukunft häufiger an den Versammlungen des Ordens teilnehmen werde. Viel zusammen liegende Kohlen glühen besser, als eine Einzelne. Was das Geschäfte in Astria betrift, darüber bitte ich sieh; mit dem hochw. Local Obern, Chrysostomus einzuverstehen; indem solche für meines Amtes nicht sind. In Chryst. Abwesenheit können Sie auch Auskunft beym h.w. Bruder Aemilius [sic!] in Heropolis fordern; dieser kömmt ja ohnehin oft nach Syracus, so, daß Ihnen das keine weitläufigen oder beschwerlichen Briefwechsel verursachen wird. Der Orden wolle Beckers schriftstellerische Freiheit nicht beschränken, vertraue aber darauf, dass er die Existenz des Ordens nicht enthüllen werde. In eben der Ursache steckt es auch, daß Wir gar gerne vermeiden möchten, das Publikum auf den Gedanken zu leiten, als gäbe es in Ober- und Niedersachsen, und anderen dasigen Gegenden Illum Versammlungen. Die Welt solle vom Wirken des Ordens profitieren, ohne von seiner Existenz zu wissen. Wir wünschen daher, daß Sie, so gut Sie Gelegenheit haben der Sache zu erwähnen, die Idee durchscheinen lassen, der O. sey auseinander getreten, wie er es denn wirklich in Logen und in Oberdeutschland ist; und Sie sich also, selbst in Ihrem Gewissen keiner unwahren Vorspiegelungen dadurch schuldig machen. Weiter: Wir nehmen den brüderlichsten Antheil an dem Troste, den der hohe Br. Spartacus in Ihrer Vertheidigung gefunden, und danken Ihnen aufrichtigst für Ihre Vertheidigung der unschuldig verfolgten.