1787-03 Bode (Basilius): Reproche an Wahl (Castellio)

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Kommentar

Zusammenfassung und Transkript

Zu Din: Ich konnte aus Ihrem damaligen Q.L. nicht ersehen, daß die S# mit dem #meister schon so alt sey, und daß Sie bereits agirt hätten. Denn in den Fällen warmein Rath nicht päßlich. Doch bin ich noch der Meynung, unter den vorausgesetzten Umständen war er wirksam gewesen, und könne es bey ähnlichen Fällen noch immer seyn. Ihre Verfahrungsart hat indessen meinen herlichen Beyfall; und besonders das, was Sieüber die, durch natürliche Ursachen eingeschränkte Lektüre jener Leute sagen. Es ist bisher nur höchst selten, und nie ohne Vor# der Verfasser geschehen, daß Aufsätze die dem O. von seinen Mitgliedern eingeschickt sind, in Zeitschriften eingerückt worden. Indessen sind die ältesten Vorsteher des Os. der Meynung, daß es gewißermassen ungerecht sey, wenn man allgemeinnützige Aufsätze bloß im Zirkel des Ordens verschlossen halten wollte. Und sie werdes des Endes vielleicht einen Vorschlag thun, wie und auf was Art solche kurze Gedanken und Abhandlungen zweckmässig bekannter gemacht werden können. Seyn Sie also ganz ruhig, gelibter Bruder, darüber, daß ohne Ihre Einwilligung, von dem was Sie einsenden, gewiß nichts gedruckt werden soll. Über Wahls weitere Überlegungen habe er noch nicht nachdenken können.