Adolph Franz Friedrich Ludwig Freiherr von Knigge

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(1752 Bredenbeck – 1796 Bremen) Luth. – Studium der Rechte in Göttingen, 1776 sachsen-weimarischer Kammerherr in Hanau, 1780 in Frankfurt a. M., Nov. 1781 Reise durch Schwaben und Franken nach Bayern, 1783 in Heidelberg, dann in Hannover, 1790 Oberhauptmann der braunschweigisch-lüneburgischen Regierung und Scholarch in Bremen. Schriftsteller, Literatur- und Theaterkritiker.

Feb. 1773 Mitglied der Kasseler Loge „Zum gekrönten Löwen“, 1779 Freimaurer der Strikten Observanz („a Cygno“), 1778–81 Besucher der Frankfurter Logen „Zu den drei Disteln“ und „Zur Einigkeit“, Nov. 1780 Gründer des Frankfurter Freimaurer-Clubs, Mitglied des Concordienordens und der „Deutschen Union“.

Juli 1780 von Costanzo aufgenommen, bereits kurz nach seinem Beitritt wichtigster Mitarbeiter Weishaupts und Mitglied des Areopags, Verbreiter des Ordens besonders in den Rheingegenden, 1781/82 Censor der MK Frankfurt, Juli 1784 entlassen.

Bio: ADB/NDB.

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.K11.338, 15 v, Lenning (1821) II 186 ff., 1863 II 126 ff., Internationales Freimaurerlexikon (1932) 844, KL 37 und 146, Kloß: Annalen der Loge zur Einigkeit (1842) 159.

Ill: SK10, Ordensnämen, Lingg (1889), Specification, OZ, KS, Schröder, KM, Hazelius, Dülmen (1975), Kreutz (1992) 132, Fenner/Knieriem (1998).