Alexander Friedrich Wilhelm von Seckendorff

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  • Ordensname „Gustav Wasa“


(1743 Unternzenn – 1814 Sugenheim) Luth. – Militär, zunächst in württembergischen, seit 1761 in österreichischen Diensten, 1778 Major, 1779 Flügeladjutant Herzog Alberts von Teschen in Preßburg, ab Juli 1781 in Brüssel, um den Jahreswechsel 1782/83 zu Gast bei seinem Bruder Carl Siegmund am Weimarer Hof, Herbst 1785 und Sommer 1788 Reisen nach England, Nov. 1789 Flucht vor den Aufständischen nach Bonn, Juni 1791 Wiedereinzug in Brüssel, 1792–99 Teilnahme an den Koalitionskriegen gegen die Franzosen, Sept. 1799 schwere Verwundung, Sept. 1800 Pensionierung. Okt. 1782 Novize, Sept. 1783 Ritter, 1801 Coadjutor der Ballei Hessen des Deutschen Ordens.

Herbst 1776 Mitglied der Prager Loge „Zu den drei gekrönten Säulen“, Mitglied des Prager Kapitels der Strikten Observanz („ab Elephante“), Erster Vorsteher der Großloge von Böhmen, Mitte 1786 Großmeister der verbliebenen drei Brüsseler Logen.

Bio: ADB/NDB, Heinrich Rieder: Zur Geschichte der ehemalig Seckendorff’schen Schlösser in Markt Sugenheim und ihrer Besitzer bzw. Bewohner, vornehmlich des Alexander Friedrich Wilhelm von Seckendorff-Aberdar, Nürnberg 1987.

FM: Ebd. 29, Paul Duchaine: La franc-maçonnerie belge au XVIIIe siècle, Brüssel 1911, 227, Abafi (1890) III 101 und 257.

Ill: SK10, LI („v. Schors in Prüßl“), Schröder.