Christoph Girtanner

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  • Ordensname „Bias“

(1760 St. Gallen – 1800 Göttingen) Ref. – Studium in Göttingen, 1782 Dr. med., dann Arzt in St. Gallen, seit 1787 in Göttingen, 1793 sachsen-coburgischer Geheimer Hofrat. Medizinischer Fachschriftsteller, Mitarbeiter des „Göttingischen Magazins“, Zeuge (im Sommer 1790) und Historiker der Französischen Revolution, zunächst deren Anhänger, später Vertreter der antiilluminatischen „Verschwörungstheorie“.

Dez. 1777 Mitglied der Genfer Loge „St. Jean de la Prudence“, 1780 der Göttinger Loge „Augusta zu den drei Flammen“, Apr. 1788 auswärtiges Mitglied der Kasseler Loge „Friedrich zur Freundschaft“.

(Aug.) 1782 von Koppe aufgenommen, (Dez.) 1782 Minerval (von Koppe erteilt).

Bio: ADB/NDB, Hans-Peter Tränkle: „Der rühmlich bekannte philosophische Arzt und politische Schriftsteller Hofrath Christoph Girtanner“. Untersuchungen zu seinem Leben und Werk, Diss. Tübingen 1986.

FM: Lenning (1900) I 359, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.K11.29.

Ill: SK10, Koppe an [Weishaupt], 9. 12. 1782, Koppe an Knigge (?), 30. 8. 1782.