Chronologie des Ordens in Gotha

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Chronologie des Illuminatenordens in Gotha
Datum, wichtige Ereignisse und Denksprüche Johann Joachim Christoph Bode (Aemilius) Ernst II. Ludwig von Sachsen-Gotha-Altenburg (Timoleon) Christian Georg von Helmolt (Chrysostomus) August von Sachsen-Gotha-Altenburg (Walther Fürst) Rudolph Zacharias Becker (Henricus Stephanus) Johann Friedrich Christian Rudorff (Ali) Schack Hermann Ewald (Cassiodor) Johann Georg Geißler (Quintus Cicero) Johann Ernst Christian Haun (Jacob Thomasius) Johann Gottfried Bohn (Spanheim) Friedrich Carl Ernst von Helmolt (Guido della Torre) Johann Carl Heß (Rapin Thoyras) August Ludwig Hoppenstedt (Diognet) Heinrich August Ottokar Reichard (Wiclef) Christoph Friedrich Chrysostomus Schenk (Robertus Stephanus) Friedrich Heinrich Adolph von Schlichtegroll (Gronovius) Joachim Friedrich Ernst von der Lühe (Cato Uticensis) Ernst Friedrich Freiherr von Schlotheim (Xenophon) Christian Heinrich Wehmeyer (Cleobulus) Hans Ulrich von Gadow (St. Evremont) Dorotheus Friedrich Ernst Konstantin Jaroslaw von Prittwitz und Gaffron (Conradin/Graevius) Friedrich Ernst Carl Mereau (Thuanus) Ludwig Wolf Siegmund Georg von Uetterodt (Baillet) Gottlieb Friedrich Vater (Gottfried Olearius) Friedrich Wilhelm von Seltzer (Nadasti)
August 1783 - Eröffnung der Gothaer Magistratsversammlung Schlägt die Gründung eines Etablissement des Illuminatensystems vor. Die Mk soll als pädagogische Gesellschaft getarnt werden. Schlägt Einrichtung einer Kasse vor SK15-004 Schlägt Reichard zur Aufnahme vor, der bereits den Schottengrad inne hätte SK15-004 Wird Superior der neuen MK. Schlägt Mitglieder der örtlichen Loge zur Aufnahme vor (Haun, Bohn und Ewald). Übernimmt die Einführung der Herrn Haun und Bohn SK15-004 Wird Sekretär der neuen MK SK15-004 Wird Quästor der neuen MK. Soll Ewald einführen SK15-004
September 1783 Überreicht Helmolt (Chrysostomus) zur Amtsübernahme des Superiors schriftliche Instruktionen. Möchte eine Almosenbüchse und ein Minervalsiegel anfertigen lassen. SK15-005 Übergibt die Kasse an Reichard SK15-005 Wird als Sekretär bestätigt SK15-005 Wird formell aufgenommen. SK15-005 Wird formell aufgenommen. Wird Zensor. SK15-005 Wird formell aufgenommen. SK15-005 Wird Quästor SK15-005
Oktober 1783 Möchte nur noch Minervale in die Gothaer FM-Loge aufnehmen. Liest eine Einladung zur Assoziation zwischen den deutschen Logen und den Provinziallogen von Frankfurt und Wetzlar vor. Zweck ist die Bewahrung der echten Freimaurerei und der Stop des Abflusses von Geldern ins Ausland. Die Einladung soll demnächst in der FM Loge verlesen und darüber ballotiert werden. Möchte, dass zukünftig ein dienender Bruder dem Minerval-Magistrat helfen solle. Schlägt Schenk vor, der für Prinz August (Walther Fürst) arbeitet. Erinnert an die fälligen QL SK15-006 Haun möchte den Stud. Schlichtegroll ausbilden SK15-006 Will von Friedrich Carl Ernst von Helmolt unterrichten SK15-006
November 1783 Losungswort für den Rest des Jahres 1153: Lente festinandum; Parole: Roma und Fabius Erkundigt sich bei Haun wie dieser mit der Ausbildung von Schlichtegroll voran komme. Antwort: Der Revers sei bereits übergeben und er solle in Jena zum Minerval aufgenommen werden. Ein Gedicht namens Gelübde von Schlichtegroll wird verlesen. Befragt Wehmeyer nach der Ausbildung des jungen Herrn von Helmolt. Antwort: Diese schreite gut voran. Helmolt bittet, dass falls er von der FM-Loge wieder zum Meister vom Stuhl gewählt werden sollte, die IM Mitglieder ihm bei seiner Arbeit helfen sollten SK15-008 Möchte Redner der Gothaer FM-Loge werden SK15-008 Möchte Hr. Siegfried ausbilden SK15-008
Dezember 1783 Helmolt verlas einen Bericht Carl Theodor Anton Maria von Dalberg (Baco di Verulam) zur baldigen Aufnahme von Erhard von und zu Manebach (Ulpian) in Erfurt (Lycopolis). Verlesung der Instruktionen für den Minerval-Magistrat Prinz August verlas aus Ciceros de officiis 3tes Buch, Kap. 6. und bat alle Anwesenden ihre Gedanken dazu schriftlich einzureichen SK15-010 Haun über die Verwendung der Armenkasse. Schlägt vor, dass die MK ein Exemplar des Freymaurer-Journals der Wiener Loge Zur wahren Eintracht abonnieren sollte SK15-010 Die Aufnahme Hr. Siegfrieds ist wieder fraglich, selbst Reichard rückt davon ab SK15-010 Soll in Gotha aufgenommen werden SK15-010 Spricht sich für die Aufnahme des Hofjunkers von Prittwitz sowie des Herrn Manjo aus SK15-010 Wehmeyer reicht einen Auftrag über die Fortschritte von Helmolt jr. ein SK15-010
Januar 1784 Neuigkeiten von den Oberen: Ordenszeichen sind bestellt, an den Cahiers wird gearbeitet, die in den Quibus Licet an die Oberen gestellten Fragen würden demnächst beantwortet, Obere mit den Mitgliedern in Gotha sehr zufrieden (besonders mit Prinz August). Aufnahme des Erhard von und zu Manebachs (Ulpian) in Erfurt verzögert sich. Helmolt selbst will Becker auf die Aufnahme vorbereiten. Verliest eine Abhandlung über Verstand und Gewissen von Prinz August SK15-014 Ewald verliest Abhandlung zur Frage: Können Pflicht und Vortheil von einander getrennt werden, und welches von Beyden ist in Fällen wo sie zusammenstoßen, dem Andern vorzuziehen? Die Abhandlung nimmt Bezug auf 1783-12-12 August von Sachsen-Gotha-Altenburg (Walther Fürst): Zu Garves Übersetzung von Ciceros Abhandlung über die Pflicht und die Auflösung des Widerspruchs zwischen Pflicht, Nutzen und und Tugend SK15-014 Berichtet über Schwierigkeiten an die Herrn Prittwitz und Manso heranzutreten. SK15-014
Februar 1784 Berichtet, dass Cahiers und Ordenszeichen bald eintreffen würden, die Fragen aus den QL durch die Oberen aber noch nicht beantwortet seien. Er habe mit dem Unterricht des Hr. Becker bereits begonnen. Dieser sei bereits Illuminati minoris; Revers und Tabellen ausgestellt. Sein Ordensname soll Henricus Stephanus lauten SK15-001 Hat Revers und Tabellen seines Schützlings von Hellmolt jr. eingereicht, sein Ordensname solle Guido della Torre lauten. Präsentiert den neuen Teppich. Abgebildet sind eine Pyramide und daneben die Buchstaben D.P. (Deo proximo) SK15-001
März 1784 Fortsetzung der in voriger Sitzung begonnenen Verlesung der Ordens-Cahiers (Anrede bei der Aufnahme zum Illuminati minor) SK15-002 Haun verlas eine von Schlichtegroll verfasste Abhandlung über Kap. 6. des dritten Buchs von Cicero SK15-002
April 1784 Berichtet, dass die Herrn von Ütterodt bei ihm gewesen seien und ihm Tabellen und Reverse gebracht hätten. Ordenszeichen sind eingetroffen, Bezahlung wird verschoben. Verliest ein 1784 Schreiben der Großen Landesloge zu Berlin zu Konflikt mit Altenburger Loge, in dem es um Streitigkeiten zwischen der GL und der Altenburger Loge geht. Die Gothaer Loge soll sich auf die Seite der Altenburger Loge stellen. Die Gothaer FM-Loge soll in der nächsten Versammlung dazu befragt werden SK15-025 Lühe reicht Tabellen und Revers seines Schützlings von Prittwiz ein. Wünscht weiter, dass der Kand. theol. Vater zum Minerval aufgenommen wird bevor er abreist SK15-025
Mai 1784 - Einweihung der Minervalkirche Gothaer FM-Loge hat das Antwortschreiben an die Große Landesloge in Berlin genehmigt. Verliest einige Aufgaben der Ordensvorsteher: 1. von Haun und Reichard werden ihre Gedanken zum Zensoramt gefordert, 2. Ewald, Bohn und Rudorff sollen zur Frage arbeiten, wie dem einfachen Mann durch Bildung zur Glückseligkeit geholfen werden kann, 3. Reichard, Ewald und Becker darüber, wie man den verderbenden Einfluss von Mode-Literatur und Mode-Lektüre bekämpfen könne, 4. Bohn und Haun über Bohns Ideen zur Hilfe für Gefangene. Einweihung der Minervalkirche am nächsten Mittwoch. SK15-027 In der Minervalkirche: Helmolt verliest drei Denksprüche. Für Becker: Imperium maximum, imperare Sibi , für Uetterodt: Quidquid agis, prudenter agas, et respice finem! , für Schenk: Lebe so, daß es dich nicht gereuen dürfe gelebt zu haben. Verliest sechs Fragen an die Initianden SK15-029 Becker legt den Minervalseid ab: Ich schwöhre zu Gott, den Obern und allen meinen Brüdern, alles das, was ich bey der Initiation beschwohren, und im Revers bey meiner Ehre versprochen habe, getreu und ohne geheimen Vorbehalt zu erfüllen. Über die dem Alter gebührende Ehre SK15-029 Verliest die selbstverfasste Ode Über die Seele SK15-029 Über menschliche Fehler SK15-029 Verlas ein Gedicht Herders SK15-029 Wird in die MK initiiert SK15-029 Schenk legt den Minervalseid ab: Ich schwöhre zu Gott, den Obern und allen meinen Brüdern, alles das, was ich bey der Initiation beschwohren, und im Revers bey meiner Ehre versprochen habe, getreu und ohne geheimen Vorbehalt zu erfüllen. Dank an den Orden SK15-029 Über die Tugend SK15-029 Wird in die MK initiiert SK15-029 Uetterodt legt den Minervalseid ab: Ich schwöhre zu Gott, den Obern und allen meinen Brüdern, alles das, was ich bey der Initiation beschwohren, und im Revers bey meiner Ehre versprochen habe, getreu und ohne geheimen Vorbehalt zu erfüllen. SK15-029 Wird in die MK initiiert SK15-029
Juni 1784 Der Allgegenwärtige sieht unser Herz, und haßet das Böse! In der MK: Erinnert daran, dass in die Quibus Licet zukünftig die vom Orden aufgegebenen Aufgaben eingetragen werden sollen. Nachfrage was die Brüder bislang gelesen hätten: 1. Schenk hat Campes Theophoron gelesen, 2. Helmolt (Guido della Torre) die Geschichte des Menschen von Villaume. Verliest einen Text von Mason über die Kenntnis seiner selbst SK15-031 In der MV: Noch keine Neuigkeiten von der großen Landesloge zu den Streitigkeiten mit der Altenburger Loge "Zu den 3 Reißbrettern". Cato, Oberhofmeister von Bibra zu Meiningen, möchte in die Gothaer Minervalkirche eingeführt werden. Auch andere Meininger Brüder sollen bis zur Errichtung einer MK dort in Gotha an den Versammlungen teilnehmen. Catos Revers und Tabellen sind bereits eingegangen. Das Wiener Freymaurer-Journal wird abonniert von: Herzog Ernst II., Prinz August, Carl Theodor Anton Maria Freiherr von Dalberg (Baco di Verulam), Bode und dem Minervalmagistrat. Letzteres soll unter den Brüdern zirkulieren In der MK: Verliest ein Gedicht aus Herders Buch über den Geist der hebräischen Poesie, S. 71, 72, 2. Teil Die Propheten SK15-031 In der MK: Über die Tugend als einem Hauptgegenstand des Ordens SK15-031 In der MK: Verliest eine Abhandlung aus dem Bonnet über die Duldung SK15-031 In der MV: Schlägt seinen Schwager, Herrn Weidner, vor. Schlichtegroll soll den Studenten in Jena beobachten SK15-033 In der MV: Schlägt einen Herrn Schober vor und soll beim Minervalmagistrat eine Schilderung des Mannes einreichen SK15-033 In der MK: Vertritt Reichard als Quästor SK15-031 In der MK: Einige moralische Gedanken SK15-031 In der MK: Zum Andenken an Gottlieb Friedrich Vater (Gottfried Olearius) SK15-031 In der MK: Verliest ein Brief von Pope über den männlichen Charakter SK15-031 In der MV: Schlägt den Herrn von Gadow vor SK15-033 In der MV: Wird die Aufsicht über Gadow übernehmen SK15-033
Juli 1784 Der Weise handelt nie ohne Absicht und festgesezten Plan In der MK: Verliest die Ordensstatuten sowie Helmolt (Chrysostomus) eine Abhandlung von Confucius über die Nächstenliebe SK15-035 In der MV: Verliest das Antwortschreiben der Berliner Großloge in Betreff des Streitigkeiten mit der Altenburger Loge. GL fordert die Konstitutionsurkunde zurück. Helmolt ob des Verhaltens der Großloge den Vorsitz der Gothaer FM-Loge niederlegen. Bedenken der Anwesenden, ob man damit nicht zuviel Einfluss verlieren würde SK15-037 In der MK: Ein selbstverfasster Brief an Helmolt (Guido della Torre) moralischen Inhalts SK15-035 In der MK: Einige Ideen aus Herders philosophischer Geschichte der Menschheit SK15-035 In der MK: Über die Regeln des Buchstabierens und Lesens SK15-035 In der MK: Aus Wielands Agathon SK15-035 In der MK: Antwort auf die Frage: Wie sind die Worte zu verstehen: Gehe mit deinem Freund so um, als ob er eines Tages dein Feind werden könnte SK15-035 In der MK: Über die Feinheit des Geschmacks und der Leidenschaften, von Hume SK15-035 In der MK: Lühe aus dem Tagebuch eine Freimaurers ein Selbstgespräch zur Philosophie SK15-035
August 1784 Man treibe Zweifel nicht zu weit in keiner Sache Prof. Daniel Gotthilf Moldenhawer (Godeskalk) aus Kiel nimmt an der Versammlung teil In der MV: Rudorff verwahrt zirkulierende Exemplare des Wiener Freimaurerjournals SK15-039 In der MV: Will gemeinsam mit Wehmeyer die Ausbildung Gadows übernehmen SK15-039 In der MK: Verlas Kloppstocks Frühlingsfeier SK15-040 In der MK: Ewald (Cassiodor) eine Abhandlung über die Zufriedenheit ohne Güter SK15-040 In der MV: Verliest einen Brief Schlichtegrolls aus Jena über den Charakter der Herrn Schober und Weidner (beide positiv). Daraufhin Vorschlag beide zu Mitgliedern aufzunehmen SK15-039 In der MV: Helmolt (Chrysostomus) abwesend, Lühe leitet daher die Versammlung. Fragestellung an die Brüder durch die Oberen: Ist der Verstand des Menschen einziges Mittel, die Wahrheit überall zu erkennen [...]? SK15-039 In der MK: Verlas Seneca, 13. Kap. Brief an den Syrenus SK15-040 In der MV: Will gemeinsam mit Ewald die Ausbildung Gadows übernehmen SK15-039 In der MK:Uetterrodt (Graevius) über die Ruhe des Gemüts SK15-040 In der MK: Aus Popes Brief an St. John SK15-040
September 1784 Handle im Verborgenen wie vor den Leuten In der MK: Hielt eine Rede über seine Freude, nach siebenwöchiger Abwesenheit zurück zu sein. Dank an Lühe. Verlas Senecas 108ten Brief SK15-044 In der MK: Verlas eine Abhandlung Mendelsohns über die Frage: Was heißt Aufklähren? SK15-044 In der MK: Becker (Henricus Stephanus): Über die Aufklärung und die Einteilung der Völker in gesittete und wilde, Teil 1 SK15-044 In der MK: Die goldenen Sprüche des Pythagoras (aus dem Deutschen Merkur, Mai 1775) SK15-044 In der MK: Einige Verse Gellerts über die Freundschaft SK15-044 In der MK: Beispiel einer großen Sache von Xenophon SK15-044 In der MK: Schlichtegroll ist aus Jena gekommen und wünscht in die MK eingeführt zu werden. Wehmeyer übernimmt das Amt des Initianden. Schlichtegroll erhält das Ordensband und den Denkspruch Carpe Diem! Über die Frage: Was vor Folgen werden wahrscheinlich Überschwemmungen nach sich ziehen? SK15-044
Oktober 1784 Wer seines Mundes Herr ist, ist größer als der, der Städte gewinnt In der MK: Verliest Lehren der Weisheit aus dem Tagebuch für Freimaurer und die es nicht sind sowie die moralischen Gedanken eines alten Weltweisen SK15-047 In der MV: Wird zum Illuminaten aufgenommen. Wehmeyer führt die Initiation durch. Haun und Bohn übernehmen die Ämter des 1. und 2. Assessors. SK15-046 In der MK: Fortsetzung einer eigenen Abhandlung über die Aufklärung und die Einteilung der Völker in gesittete und wilde SK15-047 In der MK: Ein Brief an Helmolt (Guido della Torre) moralischen Inhalts SK15-047 In der MK: Verliest eine Ode von Uz: ,,Die Weisheit'' sowie Ewald über den Mißbrauch des Verstandes SK15-047 In der MK: Haun über die Werke der Natur SK15-047 In der MK: Über den Ausdruck: öconomische Zeiten SK15-047 In der MK: Verliest eine eigene Abhandlung über das Andenken, das wir Verstorbenen schuldig sind SK15-047 In der MV: Merau wird Stubenpursch von Schlichtegroll SK15-046
November 1784 Prof. Bellermann (Paolo Sarpi) aus Erfurt zu Besuch ''Leben und Todt stehen in der Zunge Gewalt Hat 2 handschriftliche Abhandlungen in französischer Sprache für das neue Ordensarchiv übersandt: 1. Memoire pour augmenter les plantations de Muriers dans les Provinces de Languedoc 2. Maniere de faire le Cidre en Normandie SK15-051 In der MK: Verliest die Ordensstatuten SK15-049 In der MV: Bekundet seine Zufriedenheit mit den beiden Anwärtern Wachtler und Mereau. Zeigt ein Schreiben Bellermanns (Paolo Sarpi) vor, in dem dieser auf von ihm bemerkte Unterschiede im Ritual zwischen der Gothaer und Erfurter MK eingeht. Zur geplanten Vereinigung der Gothaer Loge Zum Rauthenkrantz mit der eklektischen Provinzialloge in Frankfurt. SK15-051 In der MK: Becker (Henricus Stephanus) Einnerungen an die jüngeren Brüder, zukünftig ein moralisches Tagebuch zu führen. Helmolt (Chrysostomus) unterstützt dies SK15-049 In der MK: Rudorff (Ali) einen Brief moralischen Inhalts an Helmolt (Guido della Torre) SK15-049 In der MK: Verliest eine Ode an die Weisheit aus der Schrift Pomona SK15-049 In der MV: Legt einen Brief Gadows vor, der den Unterschied zwischen Poesie und poetischer Prosa zum Thema hat. Gadows Ordensname soll St. Evremont lauten SK15-051 In der MK: Moralische Gedanken (Übersetzung aus dem Franz.) SK15-049 In der MK: Schenk (Robertus Stephanus) eigene Arbeit: Ein Vergleich zwischen der Malerei und der Beredsamkeit SK15-049 In der MV: Legt Revers und Tabellen des Anwärters von Gadow vor. Gelobt wird sein Wissensdrang. Über den Einfluss der Mütter auf die Erziehung der Kinder SK15-051
Dezember 1784 Besuch von Dalberg und Stadion Ehrlichkeit währet am längsten In der MK: Verliest die Ordensstatuten sowie eine Stelle aus dem Buch der Weisheit: die Weisheit ist schön und unvergänglich und läßt sich gern sehen von denen, die sie lieben SK15-053 In der MK: Verliest eine Abhandlung Gadows (St. Evremont) über die Frage: Warum sagt man, daß Weise eine Sache wenig bewundern, und warum bewundert keiner eine Sache lange, auch wenn er sie nicht einsehen kann?. Ermunterung an die jüngeren Brüder ein moralisches Tagebuch zu führen SK15-053 In der MK: Gedanken über das Honestum und Utile als Pendant zu der, vor einiger Zeit von Prinz August (Walther Fürst) über Ciceros Buch von den Pflichten abgehaltene Vorlesung SK15-053 In der MK: Einige moralische Gedanken Reichards sowie goldene Sprüche des Pythagoras SK15-053 In der MK: Verliest eine Ode von Gronovius' (Schlichtegroll) SK15-053 In der MK: Einführung Gadows (St. Evremont) zum Minerval (nach der Verlesung seiner Abhandlung). Wehmeyer (Cleobulus) übernimmt dabei das Amt des Einführenden. Danksagung an die Gesellschaft SK15-053 In der MK: Prittwitz (Conradin) über die Schwierigkeit, den Charakter eines Menschen zu schildern SK15-053
Januar 1785
Februar 1785
März 1785 Laßet uns so handeln, daß wir einst ruhig sterben! In der MK: Verlas aus den Minervalstatuten sowie eine eigene Rede anlässlich des Beginn des neuen Jahres. Verlas einen Brief von Tillotson als Beweis dessen guten Charakters SK15-072 In der MK: Becker eigene Arbeit zum Jahreswechsel SK15-072 In der MK: Rudorff (Ali) eine Antwort auf die Frage: Wie ist der gesellschaftliche Zeitvertreib nüzlich zu machen? dabei, konnte sie wegen mangelnder Zeit aber nicht mehr verlesen und übergab sie an Helmolt. Übergibt einige selbst verfasste Denksprüche an Helmolt (Guido della Torre) SK15-072 In der MK: Ewald (Cassiodor) eine Antwort auf die Frage: Wie ist der gesellschaftliche Zeitvertreib nüzlich zu machen? dabei, konnte sie wegen mangelnder Zeit aber nicht mehr verlesen und übergab sie an Helmolt (Chrysostomus) SK15-072 In der MK: Entschuldigt sich, dass sein Aufsatz zum Thema Welches in seiner bisherigen Lektüre die größten Beispiele von Grausamkeit, Heldenmut und Menschenliebe waren noch nicht fertig ist SK15-072 In der MK: Zur am 21. Din (1785-01-21 Minervalkirche Gotha) erhaltenen Frage, welches in ihrer bisherigen Lektüre die größten Beispiele von Grausamkeit, Heldenmut und Menschenliebe waren. Der Aufsatz wird an Becker eingereicht SK15-072 In der MK: Schlichtegroll über den wahren Wert der Dinge SK15-072 In der MK: Zur am 21. Din (1785-01-21 Minervalkirche Gotha) erhaltenen Frage, welches in ihrer bisherigen Lektüre die größten Beispiele von Grausamkeit, Heldenmut und Menschenliebe waren. Der Aufsatz wird an Becker eingereicht. SK15-072 In der MK: Zur am 21. Din (1785-01-21 Minervalkirche Gotha) erhaltenen Frage, welches in ihrer bisherigen Lektüre die größten Beispiele von Grausamkeit, Heldenmut und Menschenliebe waren. Der Aufsatz wird an Becker eingereicht SK15-072
April 1785 Prüfet alles, und das Beste behaltet! In der MV: Berichtet, dass der Hr. Heß geraten habe, angesichts seiner schlechten Gesundheit in eine Gesellschaft guter Menschen einzutreten, wo er Erheiterung des Gemüths finden könne. Warnung durch den Provinzial (Bode): Man solle nicht das Buch des Masius zur Vereinigung der christlichen Religionen vorbestellen. Masius sei ein äußerst mittelmäßiger Schriftsteller und windiger Gauner. Verliest ein Schreiben des Hr. Hezler aus Frankfurt sowie die ebenfalls von dort eingetroffenen Unterlagen zu den 3. symbol. Graden der Freimaurerei. Diese werden sofort verlesen und Eigenarten des Rituals diskutiert (Das Küssen der Bibel, Handschlag vor der Eidesabgabe, etc.)SK15-074 In der MK: Verlas aus den allgemeinen Ordensstatuten sowie einige Denksprüche von Rudorff SK15-076 In der 2ten MK: Fortsetzung der Verlesung der aus Frankfurt für die Gothaer FM-Loge Zum Kompaßingetroffenen Akten zu den 3. symbol. Graden. Große Zustimmung zu den Ritualen des Meistergrads. Die Akten sollen der Loge erst bekannt gemacht werden, nachdem der Provinzial seine Zustimmung gegeben hat. Mitglieder der FM-Loge sollen zur Sittsamkeit erzogen werden. Vorschlag: Gesetze einführen, deren Einhaltung beim Eintritt in die Loge schriftlich zu versprechen ist. Grundlage sollen die Gesetze des Ill. min. bilden. Auch hierzu Rückfrage an den Provinzial SK15-078 In der MV: Legt die Quittung über den Erhalt des Preisgeldes vor, unterschrieben vom Gewinner Hr. Heyne aus Grünberg SK15-074 In der MK: Verlas eine Abhandlung Tillotsons über die Frage: Wenn ich mir den Todt unter einem Bilde vorstellen sollte, welches würde es seyn?. Verlas eine Nachricht aus Heidelberg zum Tod des Mediziners Franz Gabriel Schönmetzel (Orest)SK15-076 In der 2ten MV: Becker verlas seine Antwort auf die heynische Preisfrage: Welches sind die Mittel den kranken Verstand der Kinder gesund zu machen? Verkündet selbst eine neue Preisfrage (Preisgeld 12 Dukaten): Welches sind die in der gegenwärtigen Verfassung der Staaten, der Kirchen und des gesellschaftlichen Lebens würklich vorhandenen Hindernisse der geistigen Vollkommenheit des Menschen? Und was bringe jeder der hier anzugebenden Mängel und Mißbräuche namentlich für Irrthümer, Schwächen und Fehler des Geistes hervor? Frage wird als gut angesehen, und das Preisgeld soll von der MK vorgeschossen werden SK15-078 In der MV: Übergab ein Exemplar des Wiener Freimaurer-Journals an Wehmeyer SK15-074 In der MK: Verlas eine Ode mit dem Titel Zuruf an Jünglinge SK15-076 In der MK: Helmolt (Guido della Torre) beantwortete die Frage, welches in seiner bisherigen Lektüre die größten Beispiele von Heldenmut, Grausamkeit und Menschenliebe gewesen seien SK15-076 In der 2ten MV: Legte die Halbjahresabrechnung vor. Wird abgenommen SK15-078 In der MK: Verlas Rudorffs Abschiedsrede, verfasst anlässlich seines Weggangs aus Gotha SK15-076 In der MK: Schlichtegroll über Tugend und Laster SK15-076
Mai 1785
Juni 1785
Juli 1785
August 1785
September 1785
Oktober 1785
November 1785
Dezember 1785
Januar 1786 In der MK: Verliest Erinnerungen an die Vergangenheit aus den Beyträgen zur Philosophie des Lebens, einen Brief von Rudorff (Ali) sowie die Ordensstatuten. SK15-065 In der MK: Verliest die Ode an die Weisheit sowie einen Brief Rudorffs an sämtliche Brüder SK15-065 In der MK: Geißler Antwort auf die Frage: Wie ist Klugheit und Verschwiegenheit verschieden? SK15-065 In der MK: Helmolt (Guido della Torre) Über die Gebirge SK15-065 In der MK: Heß (Rapin Thoyra) eine Arbeit des Marquis de Condorat aus dem Journal de Paris SK15-065 In der MK zum Denkspruch Liebe, sey Freund und vergieb, diese Handlung wird dich nie gereuen SK15-065
Februar 1786 In der MK: Verlas die allgemeinen Ordensstatuten, Auszüge aus Wielands Agathon sowie Das Gelübde von Schlichtegroll (Gronovius) SK15-067 In der MK: Verlas die Ode an die Weisheit sowie Grundregeln wonach ich mich verhalten will um wirklich und vergnügt zu leben. Aus einem Brief eines Hr. Beyer, gesendet an Becker SK15-067 In der MK: Verlas eine Rede des Vizekanzlers von Ziegeler sowie zum Denkspruch Gib wo möglich jeder Arbeit einen bestimmten Zeitpunct SK15-067 In der MK: Verlas das zweite Kapitel aus Zimmermanns über den Nationalstolz SK15-067
März 1786 Traue keinem, der den Glücklichen schmeichelt In der MK: Verlas die allgemeinen Ordensstatuten, einige Vorsichtsregeln zur zukünftigen Auswahl neuer Brüder sowie Etwas über geheime Verbindungen aus Schlözers Staatsanzeigen, Heft 31., Seite 279-283 SK15-069 In der MK: Verlas Klopstocks Frühlingsfeyer SK15-069 In der MK: Ewald (Cassiodor) eine eigene Arbeit Über Sophisten und Sophistereyen SK15-069 In der MK: Geißler (Cicero) eine eigene Arbeit Über die Benutzung der Zeit SK15-069 In der MK: Heß trug das Testament des Präsidenten von Pithou vor SK15-069 In der MK: Verlas Goethes Gedicht Edel sey der Mensch, hilfreich und gut SK15-069 Verlas in der MK ein eigenes Gedicht: Das Glück SK15-069
April 1786
Mai 1786
Juni 1786
Juli 1786
August 1786
September 1786
Oktober 1786
November 1786
Dezember 1786
Januar 1787
Februar 1787
März 1787
April 1787
Mai 1787
Juni 1787
Juli 1787
August 1787
September 1787
Oktober 1787
November 1787
Dezember 1787