Cornelius Johann Rudolph Ridel

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(1759 Hamburg – 1821 Weimar) Luth. – 1779 ff. Studium der Philosophie (unter anderem bei Feder ) und der Rechte in Göttingen, 1783 Dr. jur., zwischenzeitlich Aufenthalt in Wetzlar, 1784 vergebliche Bewerbung auf die Hofmeisterstelle bei J. P. Frhr. v. Leonhardi, 1787–99 Erzieher des Erbprinzen Carl Friedrich und Landkammerrat in Weimar, 1808 Geheimer Kammerrat, 1817 Kammerdirektor. Mitarbeiter am „Teutschen Merkur“.

Dez. 1781 Mitglied der Göttinger Loge „Augusta zu den drei Flammen“, Juni 1782 Geselle, Feb. 1783 Meister, 1808 Mitglied und Erster Schaffner, 1810–19 Meister vom Stuhl der Loge „Amalia“ in Weimar. Autor des „Versuchs eines alphabetischen Verzeichnisses der wichtigern Nachrichten zur Kenntniß und Geschichte der Freimaurerei [...]“, Jena 1817, aus den Akten des Hamburger Engbundes.

(März) 1783 von Riedesel aufgenommen, (Aug. 1783) Illuminatus minor in Wetzlar.

Bio: ADB/NDB, Archiv Leonhardi.

FM: Ssymank-Kartei, Lenning (1863) III 65, Internationales Freimaurerlexikon (1932) 1312 f., GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.W10.30.

Ill: Riedesel an Leonhardi, 16. 3. 1783, Ditfurth an Dresser, 27. 8. 1783, Schröder, KM, Hazelius.