Ernst Traugott von Kortum

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  • Ordensname unbekannt.


(1742 [Schlesien] – 1811) Luth. – Studium der Rechte und Philosophie in Königsberg (unter anderem bei Kant), 1771 Holsteinischer Hofrat, 1773 königlich. polnischer Geheimer Rat und Starost in Schlesien, 1784 stellvertretender Gouverneur in Lemberg, 1800 wirklicher Hofrat sowie Domänen- und Salinendirektor, 1803 Vorsteher der evangelischen Gemeinde.

(1772) Mitglied der Mitauer Loge „Die drei gekrönten Schwerter“, (1774–76) Sekretär und Redner der Warschauer Loge „Zu den drei Helmen“, 1777 Deput. Meister, 1774 mit dem Namen „a Fonte irriguo“ in der Strikten Observanz und Präfekt von Warschau, Teilnehmer der Konvente von Wolfenbüttel und Wilhelmsbad, 1785 Mitgründer der Lemberger Loge „Zum Biedermann“, maurerischer Schriftsteller.

1783 von Ditfurth aufgenommen.

Bio: Galizien-Deutsche

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.K50.71 und GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.K50.85, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.H18.137, Lenning (1900) I 572 f., Internationales Freimaurerlexikon (1932) 864, Abafi (1890) ?? 355 ff.

Ill: Ditfurth an [(Weishaupt)], 25. 2. 1783, Kortum an Bode, 12. 10. 1783 (er schreibt: „unser Minos olim ab Orno“).