Ernst Friedrich Hektor Falcke

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  • Ordensname „Epimenides“ / „Hierotheus“
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(1751 Darmstadt – 1809 Hannover) Luth. – Jugendfreund Knigges, 1769–71 Studium der Rechte in Göttingen, 1773 Auditor bei der hannöverschen Justizkanzlei, 1776 Konsistorial- und 1777 Hofrat, 1784 Bürgermeister der Altstadt von Hannover und Direktor des Armenwesens, 1787 Dr. beider Rechte (Göttingen), 1806 Geh. Justizrat.

1771 Mitglied der Göttinger Loge „Augusta zu den drei Flammen“, Aug. 1771 Meister, 1774–1809 Mitglied der Loge „Friedrich zum weißen Pferde“ bzw. der Schottenloge „Carl zum Purpurmantel“ in Hannover, 1778 auch der Stuttgarter Loge „Zu den drei Zedern“, 1774 mit dem Namen „a Rostro“ Mitglied der Strikten Observanz, 1779 „Prior clericorum“, d. i. Leiter des templerischen Klerikats in Hannover, 1780 Gold- und Rosenkreuzer („Joannes ab Esdra“), dann mit dem Namen „Ebal“ bei den Asiatischen Brüdern.

Dez. 1780 Novize (von Knigge aufgenommen), Aug. 1782 Presbyter und Princeps und Inspector der Provinzen Aeolien und Ionien = Ober- und Niedersachsen (3. Inspektion), Okt. 1783 Rücktritt vom Provinzialat.

Bio: ADB/NDB, DBA.

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.G31.21, Lenning 1863 I 323 f., Georg Forsters Werke. Sämtliche Schriften, Tagebücher, Briefe. Hg. Akademie der Wissenschaften der DDR. Berlin 1958ff., XV 85, Voigts (1859/60) 2, 61 f., KL 25 und 130, Georg Forster: Briefe an Ernst Friedrich Hector Falcke. Neu aufgefundene Forsteriana aus der Gold- und Gold- und Rosenkreuzerzeit. Hg. u. mit einer Einl. versehen von Michael Ewert und Hermann Schüttler. Georg-Forster-Studien, Beiheft 4. Kassel University Press 2009.

Ill: Knigge an [Weishaupt], 1.–5. 2. 1781, Falcke an Bode, 9. 10. 1783, SK10, NOS I 207, Ordensnämen, Schröder, KM, Hazelius, Dülmen (1975), Kreutz (1992) 147.