Friedrich Franz Joseph Graf zu Spaur und Flavon

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(1756 Mainz – 1821 Wien) Kath. – Bruder von Johann Nepomuk und Pjhilipp Carl S., Herr auf Pflaum und Valor, 1777 Kanonikus in Salzburg, 1780 Subdiakon in Mainz, 1780–1806 Domkapitular in Salzburg, 1785–96 auch in Brixen und seit 1795 auch in Passau, 1790 fürstbischöflich brixenischer Hofrat, Mitglied der Akademien der Wissenschaften in München und (1801) Erfurt sowie der Salzburger Museumsgesellschaft. Schriftsteller, Biograph seines Vaters, des Reichskammerrichters (Biographie des Grafen Franz Spaur ..., Salzburg 1800).

Mitglied der Münchner Loge „Zur Behutsamkeit“, 1783 Gründer und Meister vom Stuhl der Salzburger Loge „Zur Fürsicht“, 1777 mit dem Namen „a Serra“ in der Strikten Observanz und Kommissar des Kapitels „Halsberg“ = München, (1784) Mitglied der Wetzlarer Loge „Joseph zu den drei Helmen“ und der Schottenloge „Joseph zum Reichsadler“.

Superior der MK Salzburg.

Bio: Wurzbach (1856), Karl O. Wagner: „Domherr Friedrich Graf Spaur und seine Werke“, in: [MGSL] 74 (1934), 145–58, Karl Wolfsgruber: Das Brixner Domkapitel, Innsbruck 1951, 208 f.

FM: Lenning (1900) II 414, Beyer (1973), 428, KL 60 und 121, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.W24.1; vgl. Hammermayer: Salzburg 326 und A 15.

Ill: Lanz, LI, 3WK, Koch (1911) 21 und 33, Dülmen (1975).