Friedrich Ludwig Ulrich Schröder

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(1744 Schwerin – 1816 Hamburg) 1753 erste Theaterauftritte in Hamburg, 1771 Leiter des Ackermannschen Theaters, 1781–85 Hofschauspieler an der Hofburg in Wien, 1786–98 und erneut ab 1810 Direktor des Hamburger Theaters. Dramatiker und Schriftsteller.

1774 Aufnahme in die Loge „Emanuel zur Maienblume, Hamburg, 1775 Meistergrad, 1787 Meister vom Stuhl dieser Loge, 1792/93 Mitglied der Loge „Einigkeit und Toleranz, Hamburg“, 1814–16 Provinzialgroßmeister der Großloge von Hamburg, Mitgründer des „Engbundes“ und in Zusammenarbeit mit Herder, Goethe und Ch. W. Hufeland Reformer der maurerischen Ritualistik (Erneuerung der traditionellen englischen Lehrart, Beschneidung der Hochgrade); Mitarbeiter am Bund der deutschen Freimaurer, dann am Bund der Einverstandenen, bedeutendster maurerischer Forscher und Schriftsteller der Zeit.

Bio: ADB/NDB.

FM: Lenning (1820) III 346 ff., Lenning (1863) III 200 ff., Lenning (1900) 358 ff., Internationales Freimaurerlexikon (1932) 1417 ff.

Ill: Münter (1925) I.2 230, Nachlaß F. L. Schröder im Deutschen Theatermuseum München.