Georg Friedrich (Freiherr von) Zentner

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(1752 Straßheim – 1835[München) Kath. – Studium der Rechte am Jesuitenkolleg in Mannheim, dann in Heidelberg und Göttingen, Praktikum am Reichskammergericht in Wetzlar, 1777 Professor für Staats- und Fürstenrecht sowie Reichsgeschichte in Heidelberg, 1779 kurpfälzischer Regierungsrat und Dr. jur. (Ingolstadt), 1792 Nobilitierung, Eintritt in bayerische Dienste, 1797 bayerischer Gesandter am Rastatter Kongreß, 1823–1831 Justizminister in München, 1827 auch Außenminister; 1827 Kapitular des Ritter-Ordens vom hl. Hubertus, Großkreuz des bayerischen Zivilverdienstordens usw., 1780 außerordentlicher, 1783 rordentliches Mitglied der kurpfälzischen Akademie, 1801 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

1776 Mitglied der Wetzlarer Loge „Joseph zu den drei Helmen“.

Aug. 1783 (von Knigge in Heidelberg aufgenommen).

Bio: Bosl (1983), Franz Dobmann: Georg Friedrich Freiherr von Zentner als bayerischer Staatsmann in den Jahren 1799–1821, Kallmünz 1962.

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.F17.547.

Ill: SK10 112.