Georg II. Graf Bánffy von Losoncz

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  • Ordensname unbekannt.

(1748 Piski [Siebenbürgen] – 1822) Kath. – 1756 Studium am Theresianum in Wien, dann Praktikant, 1771 Regierungsrat in der mährisch-schlesischen Regierung, 1772 Schatzrat u. Obergespan des Klausenburger Komitats, 1777 Direktor des dortigen Lyzeums, 1783 Wirkl. k. k. Kämmerer u. Hofvizekanzler von Siebenbürgen, 1787 Gouverneur von Siebenbürgen, Vertrauter Kaiser Josephs II., 1783 Kommandeur des Stephansordens, 1816 Ritter des Leopold-Ordens.

1777 Mitglied der Hermannstädter Loge „St. Andreas zu den drei Seeblättern“, 1778 deren Meister vom Stuhl, Mitglied der Wiener Loge „Zu den drei Adlern“, 1777 Freimaurer der Strikten Observanz („a Framea“), 1780 Subprior des Kapitels, 1781 Provinzialgroßmeister von Siebenbürgen u. Präfekt für Ungarn, 1784 Erster Großaufseher der Großen Landesloge von Österreich, 1786 Mitglied der Wiener Loge „Zur neugekrönten Hoffnung“.

(Apr. 1783) von F. J. Kolowrat aufgenommen, Provinzial von Siebenbürgen.

Bio: Wurzbach (1856).

FM: KL 12 u. 158, Lenning (1900) I 68, Irmen (1994) 343. Zieglauer, Ferdinand von: Geschichte der Freimaurerloge „Sct. Andreas zu den drei Seeblättern“ in Hermannstadt (1767-1790), Hermannstadt 1876, 214.

Ill: Kolowrat an [Weishaupt], 21. 4. 1783, , KM, Hazelius, Abafi (1890/93) IV 131.