Johann Baptist (Freiherr von) Schloißnigg

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  • Ordensname unbekannt.


(1746 Wien – 1804 Wien) Kath. – Dr. jur. und Professor für Staats- und Völkerrecht an der Ritterakademie in Wien, nach deren Aufhebung am Theresianum, dann Geheimrat und Präsident des Appellationsgerichts, Vizepräsident der böhmisch-österreichischen Hofkanzlei, Lehrer, Berater und enger Vertrauter des Kaisers Franz II., Kanzler des Ordens vom Goldenen Vlies, Ritter des Stephansordens, 1793 Erhebung in den Freiherrnstand.

1782 Mitglied der Wiener Loge „Zur gekrönten Hoffnung“, Mitgründer 1783 der Loge „Zur Wohltätigkeit“, Dez. 1785 Zweiter Aufseher der Loge „Zur neugekrönten Hoffnung“, Besucher der Loge „Zur wahren Eintracht“.

Superior der Wiener MK „Tribus Collinae“.

Bio: Wurzbach (1856).

FM: Abafi (1890) IV 131, Irmen (1994) 370, Heinz Schuler: „Die Mozart-Loge „Zur Wohltätigkeit“ im Orient von Winen 1783 bis 1785. Entwicklung und Mitgliderbestend“, in: Genealogisches Jahrbuch 32, Neustadt/Aisch 1992, 5–52. 41f.

Ill: , KM, Hazelius, Abafi (1890) IV 131.