Johann Christian Siebenkees

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(1753 Wöhrd – 1841 Nürnberg) Luth. – 1770 Studium der Rechte und der Geschichte in Altdorf, 1773 in Göttingen, 1776 außerordentlicher Professor der Rechte in Altdorf, 1778 Dr. beider Rechte, 1779 ordentlicher Prof für Natur- und Völkerrecht, 1795 auch für Kirchenrecht, später Professor und Bibliothekar an der Universität Landshut, bayerischer Geheimer Hofrat. 1790 Mitglied des Pegnesischen Blumenordens in Nürnberg. Herausgeber verschiedener juristischer Zeitschriften, der „Nürnbergischen gelehrten Zeitung“ sowie 1790 ff. des „Journals von und für Franken“.

1775 Mitglied der Hamburger Loge „Emanuel zur Maienblume“, Dez. 1776 der Nürnberger Loge „L’Union“ (später: „Joseph zur Einigkeit“) im Gesellengrad, Jan. 1778 Meister, Aug. 1781 Schottischer Meister, später Mitglied der dortigen Loge „Zu den drei Pfeilen“, Mitarbeiter am „Bund der deutschen Freimaurer“, dann am „Bund der Einverstandenen“.

Illuminat in Nürnberg

Bio: ADB/NDB, Johann Philipp Moser, (Hg.): Sammlung von Bildnissen gelehrter Männer und Künstler, nebst kurzen Biographien derselben, 2 Bde., Nürnberg 1794-1802, I, Bosl (1983), LMU (1998).

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.N33.97, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.N33.323, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.N33.369.

Ill: Hammermayer (1980) 149, Schröder.