Johann Georg Schlosser

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(1739 Frankfurt a. M. – 1799 Frankfurt) Luth. – Studium der Rechte in Gießen und Altdorf, 1762 Dr. jur. und Advokat in Frankfurt, 1773 markgräflich badischer Regierungsrat in Karlsruhe, dann Oberamtmann in Emmendingen, 1787 Archivar und Geheimer Hofrat in Rastatt, dann in Karlsruhe, 1790 Wirklicher Geheimer Rat und Hofgerichtsdirektor, 1797 Syndikus in Frankfurt. Schriftsteller und Historiker, Schwager Goethes. 1788 Mitglied der Erfurter Akademie nützlicher Wissenschaften.

Feb. 1783 Mitglied der Wiener Loge „Zur wahren Eintracht“, März 1783 Meister, 1784 Mitgründer und Meister vom Stuhl der Freiburger Loge „Zur edlen Aussicht“, 1786 Mitglied der Wiener Loge „Zur Wahrheit“, (1787) Deputierter Meister, später bis 1794 Meister vom Stuhl der Karlsruher Loge „Carl zur Einigkeit“.

Juli 1783 von Gemmingen im Auftrag Kolborns aufgenommen, 1783 Provinzial von „Pannonien“ = Schwaben, (März) 1785 Schottischer Ritter.

Bio: ADB/NDB, DBA, Johan van der Zande: Bürger und Beamter. Johann Georg Schlosser, 1739–1799, Stuttgart 1986.

FM: Lenning (1863) III 154, Internationales Freimaurerlexikon (1932) 1396, Abafi (1890) V 26 ff., Irmen (1994) 323 und 336, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.A8.929.

Ill: SK02, 138, SK18 212, KM, Hazelius, Internationales Freimaurerlexikon (1932) 1396, Dotzauer (1977) 36 f.