Johann Gottfried Reichsgraf von Heister

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  • Ordensname unbekannt.

(1717 Ragitsch – 1800 Klagenfurt) Kath. – 1738 steirischer Landesrat, dann Kreishauptmann in Judenburg, 1742 Repräsentationsrat, 1763 Landeshauptmann von Kärnten, 1772 Gouverneur, 1774–86 auch Landeshauptmann von Tirol. 1775 Gründer der Innsbrucker Ritterakademie. 1771 Kommandeur des Stephansordens, Mitglied der Oberösterreichischen Gesellschaft des Ackerbaus, 1773 auch der Sittlich-Landwirtschaftlichen Gesellschaft zu Burghausen.

1782 Deputierter Meister der Innsbrucker Loge „Zu den drei Bergen“, 1783 (1784?) Mitbegründer und Meister vom Stuhl der Loge „Zum symbolischen Zylinder“ (Ekl. Bund) sowie Großmeister der Distriktsloge von Tirol, Besucher der Wiener Loge „Zur wahren Eintracht“.

Aug. 1784 von Bassus bis zum Illuminatus minor aufgenommen.

Bio: Helmuth Oberprantacher: Johann Gottfried Graf von Heister. Versuch einer Charakterisierung seiner Regierungstätigkeit als Gouverneur und Landeshauptmann von Tirol, Diss. Innsbruck 1981, Graf (1993).

FM: Reinalter (1982) 87 und 153, Rudolf Cefarin: Kärnten und die Freimaurerei, Wien 1932, 66, Irmen (1994) 355.

Ill: Bassus an [Weishaupt], 3. 8. 1784, Abafi (1890) V 10.