Johann Heinrich Rahn

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  • Ordensname „Mignard“


(1749 Zürich – 1812 Zürich) 1769 ff. Studium in Göttingen, 1771 Dr. med., dann Arzt und Gymnasiallehrer in Zürich, 1782 Gründer des medizinisch-chirurgischen Instituts in Zürich, 1784 Professor für Medizin und Chorherr, 1792 Verleihung der Pfalz- und Hofgrafenwürde, 1799 Staatsrat und Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung in Bern, Fachschriftsteller und Herausgeber medizinischer Zeitschriften. 1768 Mitglied der Physikalischen (Naturforschenden) Gesellschaft in Zürich, 1773 Gründer der Medizinisch-chirurgischen (Bibliotheks-) Gesellschaft, 1782 Mitgründer der Gesellschaft von Ärzten und Wundärzten, 1784–98 Leiter der Gesellschaft zur Aufnahme des Guten, auch Mitglied der Moralischen Gesellschaft (alle in Zürich), Ehrenmitglied der Société des sciences physiques in Lausanne.

1788 Mitglied der Deutschen Union.

1783 Mitgründer der Züricher Illuminatenfiliale, Chef der Illuminaten in der Schweiz.

Bio: ADB/NDB, Erne (1988) 93, 98, 124, 130, 228, Ursula von Schulthess: Medicin-Doctor und Chorherr Johann Heinrich Rahn 1749–1812. Ein Beitrag zur Medizingeschichte der schweizerischen Aufklärung, Zürich 1959.

Ill: Münter (1925) IV 101, Herbert Schönebaum: "Pestalozzi, die Illuminaten und Wien", in: Sitzungsberichte der preußischen Akademie der Wissenschaften. Philosophisch-historische Klasse, Heft VI-VIII, Berlin 1928, 92 ff., Dülmen (1975).