Johann Henrich von Tabor

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  • Ordensname unbekannt, Mitgliedschaft nicht gesichert!


(1728 Aurich – 1802 Frankfurt a. M.) Luth. – Studium der Rechte in Gießen, 1748 ff. in Göttingen, 1750–87 mittelrheinisch reichsritterschaftlicher Syndikus in Friedberg, 1761 sachsen-coburgischer Hofrat, später auch waldeckischer Rat, mainzischer Hofrat und solms-braunfelsischer Geheimer Rat, 1776–88 nassau-oranischer Gesandter beim Kurrheinischen Kreis, 1778–86 Herr auf Wieblingen bei Heidelberg, 1787 Bankrott, 1788 Inhaftierung.

Zweiter Vorsteher der Friedberger Loge „Rudolph zu den drei Schwänen“ im Schottengrad, Freimaurer der Strikten Observanz („a Lapide cubico“), 1779 Affiliation durch die Pyrmonter Loge „Friedrich zu den drei Quellen“.

Bio: Wolfgang Huschke: „Johann Heinrich Tabor (1728–1802), reichsritterschaftlicher Syndikus zu Friedberg. Die Lösung eines personengeschichtlichen Problems der Goetheforschung“, in: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde NF 32 (1974), 283–326.

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.F39.2, Fritz Herrmann: „Die Mitglieder der ältesten Friedberger Loge ‚Rudolph zu den drei Schwanen‘ (1777–1794“, in: Wetterauer Geschichtsblätter 9 (1961), S. 111–13, Hermann Trommsdorff: Die Freimaurerei in Pyrmont. Beiträge zur Kulturgeschichte Niedersachsens im 18. Jahrhundert. Festschrift zur Feier der Neugründung der Loge Friedrich zu den drei Quellen in Bad Pyrmont, Göttingen 1928, 84.

Ill: Stolberg-Roßla: Bericht Jan. 1783.