Johann Ludwig Völckel

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(1762 Kassel – 1829 Kassel) 1778ff. Studium in Göttingen, 1782-1784 Hauslehrer bei Bostell in Wetzlar, 1784 Privatdozent für griechische und römische Literatur an der Universität Göttingen, 1787 außerordentlicher Professor der klassischen Philologie an der Universität Marburg, 1789 Mitaufseher über die Altertümer und Kunstsachen des Museum Fridericianum in Kassel, 1792-1795 Lehrer des Erbprinzen Wilhelm, 1795 Aufseher der Antiken-, Pretiosen- und Kunstsammlung in Kassel sowie zweiter Bibliothekar, Hofarchivar (dieses bis 1802) und Fürstlicher Rat, seit 1798 Aufseher über das Kabinettsarchiv und Hofbibliothek, 1802 beständiger Sekretär der Altertumsgesellschaft in Kassel, 1803 Kurfürstlicher Hofrat, 1808 erster Bibliothekar,1809 während der französischen Herrschaft denunziert und verhaftet, 1814 Oberhofrat, 1815 Oberleitung der Bibliothek in Kassel, 1817 Ehrendoktor der Philosophie in Marburg, 1821 Direktor des Kurfürstlichen Museums der Antiken und der Bibliothek in Kassel

(1784) Mitglied der dortigen Loge „Joseph zu den drei Helmen“ im Lehrlingsgrad.

Juni 1783 von Riedesel vorgeschlagen in Wetzlar.

FM: GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.K11.390.

Ill: Riedesel: Bericht Juni 1783.