Joseph Franz Ratschky

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  • Ordensname unbekannt.


(1757 Wien – 1810 Wien) Kath. – Studium der Philosophie und der Rechte in Wien, 1777 Zollamtsschreiber in Wien, 1779 Akzessist, 1783 Hofkonzipist bei der böhmisch-österreichischen Hofkanzlei in Wien, 1787–91 Präsidialsekretär in Linz, 1793 Präsidialdirektor bei der k. k. Hofkammer in Wien, 1796 k. k. Hofsekretär und Lottokommissar, 1804 Regierungsrat, 1807 Staats- und Konferenzrat. Dichter und Schriftsteller, Mitarbeiter des „Wiener Musenalmanachs“ und des „Deutschen Museums“.

Aug. 1782 Aufnahme in die Wiener Loge „Zur wahren Eintracht“, im gleichen Jahr Meister, Mitarbeiter des „Journals für Freymaurer“, 1786 Mitglied der Loge „Zur Wahrheit“, auch der Linzer Loge „Zu den sieben Weisen“. Verfasser von zahlreichen freimaurerischen Liedern, sowie von dem Text für Mozarts „Gesellenreise“.

Stellvertretender Censor der Wiener MK Tribus Suburanae.

Bio: ADB/NDB; vgl. Münter (1925) II 118.

FM: Lenning 1900 II 219, Internationales Freimaurerlexikon (1932) 1283 f., Irmen (1994) 334.

Ill: , KM, Hazelius.