Sigmund Johann Christoph Friedrich Freiherr von Rotenhan

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  • Ordensname „Dionysius Longinus“


(1761 Rentweinsdorf – 1826 Rentweinsdorf) Luth. – 1780 Studium der Kameralistik an der Karlsschule in Stuttgart, 1782 in Kaiserslautern, dann königlich preußischer Kammerherr und 1785 Gutsherr in Rentweinsdorf (Franken), bambergischer Kammerherr, Hofrat und Oberamtmann in Zeilen, 1791 hessen-darmstädtischer Kammerherr, 1809 königlich bayerischer Kämmerer.

März 1782 Aufnahme in die Bayreuther Loge „Eleusis zur Verschwiegenheit“, Feb. 1784 Beförderung zum Gesellen in der Mannheimer Loge „St. Charles de l’Union“, Juni 1789 Beförderung zum Meister in Bayreuth, 1802 Mitglied der Erlanger Loge „Libanon zu den drei Zedern“, 1805 Stifter und bis zu ihrer Deckung 1815 Meister vom Stuhl der Loge „Aristides zur Wahrheit und Gerechtigkeit“ in Rentweinsdorf, (1812) Deputierter Provinzialgroßmeister der Großen Provinzial-Mutterloge in Ansbach, 1815–17 Meister vom Stuhl, später auch Ehrenmitglied in Erlangen, (1822) Ehrenmitglied der National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ in Berlin.

Feb. 1783 Minerval in Kaierslautern.

Bio: Poller (1979) 250 f., Hamberger/Meusel, Gebhardt (2011) 447.

FM: Lenning (1863) II 99, Lenning (1900) II 266, KL 53 und 159, GStA-PK Berlin, Freimaurer, 5.2.E35.4, 5.1.1.154, Bernhard Beyer: Geschichte der Großloge „Zur Sonne“. 3 Bde., Frankfurt 1954–55. I 216.

Ill: Stolberg-Roßla: Bericht Feb. 1783, SK10, Ordensnämen, Schröder, KM, Kreutz (1992) 137.