Stephan Christian Franz Nikolaus (Freiherr) von Stengel

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(1750 Mannheim – 1822 Bamberg) 1767–70 Studium der Rechte in Heidelberg, 1773 Geheimer Kabinettssekretär des Kurfürsten Carl Theodor und Vizepräsident der kurpfälzischen Regierung in Mannheim, 1775 Wirklicher Geheimer Rat und Mitgründer der Deutschen Gesellschaft, seit 1778 Regierungsrat in München, Gegner des bayerisch-österreichischen Tauschprojekts, 1780 Mitgründer der bayerischen Staatsbank, 1797 Vizekanzler der obersten Landesregierung, 1799 Regierungsvizepräsident, 1800 Vizepräsident der Landesdirektion Bamberg. 1781 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und später deren Vizepräsident, Vorsteher der „Kurpfälzischen teutschen Gesellschaft“ zu München, 1806 Mitglied der Erfurter Akademie nützlicher Wissenschaften, 1808 Generalkommissar des Mainkreises, 1811 Erhebung in den Freiherrnstand, bedeutender Wirtschafts- und Wissenschaftsreformer, Schriftsteller.

Um 1780 Mitglied der Mannheimer Loge „St. Charles de l’Union“, Ende 1782 Mitgründer der Loge „Carl zum Reichsapfel“ (SO) in Heidelberg, 1806 Erster Aufseher der Mannheimer Loge „Carl zur Einigkeit“.

Bio: Stephan Freiherr von Stengel: Denkwürdigkeiten, Hg. Günther Ebersold, Mannheim 1993.

FM: Schwarz (1896), 27 und 30, 5.1.5.2910.

Ill: Lanz, Scharl (1868), 2W, LB, KS, Specification, 3WK, KM, Hazelius, Beyer (1973), 72, Dülmen (1975).