Wilhelmsbader Konvent

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Mit dem Wilhelmsbader Konvent vom 16. Juli 1782 sollte wieder Ordnung in die Strikte Observanz gebracht werden.

Teilnehmer

Verlauf

Ergebnisse

Man einigte sich mit geringen Aussichten eine konzertierte Aktion damit initiieren zu können darauf

  • den Schwerpunkt verstärkt auf wohltätige Arbeit zu setzen.
  • den Begriff "Strikte Observanz" aufzugeben zugunsten eines neuen Sprechens von Wohltätigem Rittertum als neuem System
  • Riten, Grade sollten geändert warden
  • den angeschlossenen Logen wurde für die Frist eines Jahr gesetzt, sich für die Reform zu entscheiden.
  • die Legende der Abstammung vom Templerorden sollte fallengelassen warden.
  • sas Konzept des Unbekannten Oberen wurde von Johann Joachim Christoph Bode zu einer Erfindung Johann Christian Schubarts erklärt und fallengelassen

Mit dem Konvent scheiterte letztlich der Versuch einer Reform der Strikten Observanz. Die Mehrzahl der Freimaurerlogen und Großlogen schieden aus ihr aus.

Literatur

  • Hammacher, Klaus: Der Wilhelmsbader Freimaurerkonvent von 1782. Ein Höhe- und Wendepunkt in der Geschichte der deutschen und europäischen Geheimgesellschaften, Heidelberg 1980.
  • Hermann Schüttler: "Der Wilhelmsbader Freimaurerkonvent im Spiegel der Illuminaten", in: Geheime Gesellschaft. Weimar und die deutsche Freimaurerei, Katalog zur Ausstellung der Stiftung Weimarer Klassik im Schiller-Museum Weimar 21. Juni bis 31. Dezember 2002, Hg. J. Berger/K.-J. Grün, München/Wien 2002, S. 175-184.