1786-04-16 Schenk (Robertus Stephanus): Etwas über die Beerdigung der Selbstentleibten

From Illuminaten-Wiki
Revision as of 13:17, 12 November 2014 by Olaf Simons (talk | contribs) (Created page with "* '''Aktenbestand:''' Schwedenkiste Band 13, Dokument 70 * '''Standort:''' GStA PK, Freimaurer, 5.2. G 39 JL. Ernst zum Kompaß, Gotha, Nr. 111. Schwedenkiste. Abhandl...")
(diff) ← Older revision | Latest revision (diff) | Newer revision → (diff)
Jump to: navigation, search

Transkript

SK13-070
Robertus Stephanus [= Christoph Friedrich Chrysostomus Schenk], Etwas über die Beerdigung der Selbstentleibten
Schenk, Christoph Friedrich Chrysostomus (Robertus Stephanus)
(1753 Ruhla – 1816 Gotha) Luth. – Auf Empfehlung Wielands seit 1781 Sekretär des Prinzen August von Gotha, 1789 Kriegsaktuarius, dann Rat der herzogl. Kriegskanzlei.
1783 Mitglied der Gothaer Loge „Zum Rautenkranz“, 1786 Geselle, 1789 Meister.
Okt. 1783 Novize (von Prinz August aufgenommen), dienender Bruder der MK.

Das spannende an diesem Aufsatz sind die Defizite die zur Bemerkung der un-bekannten Oberen führten, dass dieser Aufsatz „berichtiget, und dem Br[uder] sein Ausdruck als unschicklich verwiesen werden“ müsse – so „Basilius“.
Tatsächlich ist es eine atemberaubende Mischung aus Einfalt und versuchswei-ser Gelehrsamkeit.
Die Anstreichungen ofenbaren, dass dem Gutachter die Geduld weniger im Blick auf den Ausdruck wich, als im Blick auf die unkritische Übernahme von kursie-renden Urteilen. Nach dem „Gewiß? Noch nicht erwiesen“ beginnen die Ausrufe-zeichen am Rand zu hageln.



Etwas
über die Beerdigung der Selbstentleibten.
Verlesen in der M. K. zu Syrakus
am 27. Pharavardin 1156
Von
Rob. Stephanus
Muß berichtiget, und dem Br[uder] sein Ausdruck als unschicklich verwiesen werden. Basilius|<3248>
Es ist mur längstbekannte und ausgemachte Sache daß es
kein Stück in der physikalischen Welt giebt, das unter dem
Mikroskop seine vorige Schönheit behielte. Ein schönste Haut
bekömmt Hügel und Furchen: die steinigsten Wangen einen fürchter-
lichen Schimmel, und die Rose eine ganz falsche Farbe. Es hat
also jede Sache ihrem Gesichtspunkt worinn sie allein schön ist, und
sobald wir diesen verändern, so verschlingt mit dieser Veränderung
die vorige Schönheit. Da was dem bewafneten Auge ein reu
ches Ding, eine häßliche Unregelmäßigkeit war, wiederum
unbewafneten eine süße liebliche Gestalt.
Wenn dieses nun in der physikalischen Welt wahr ist, warum
sollten wir diese Analogie in der moralischen verkennen. Ge-
hört nicht ein guter Theil Grausamkeit eben so gut zur wah-
ren Tapferkeit, als Kührweiß zur grauen Farbe? Muß
nicht ein Strich von Geitz durch den Character des Haushalters
gehen, um ihn sparsam zu machen? Ist nicht Falschheit zum
Mißtrauen und Mißtrauen zur Vorsicht nöthig? So hat
jede Sache verschiedene Seiten, und nur die Anwendung
und die Menge guter Größe ihres Verdienstes bestimmen.
Ich finde nöthig dieses vorauszuschicken, um meinen Ge-
sichtspunct anzugeben, aus welchen ich beurtheilen und beurtheilt
zu werden wünsche, da ich mich als Laye an meinen Gegenstand|<3249>
wage, worüber schon so viel pro und contra geschrieben worden, und
der gan außer meiner Sphäre liegt. Nur anscheinende natür-
liche Billigkeit soll meine Feder führen, und mein Herz soll die-
ser weder Partheylichkeit noch Sophisterey vorwerfen können.
=====
Unsere Vorfahren die nicht nach Theorien urtheilten, sondern
sich durch Erfahrungen leiten ließen, legten Schande auf den Selbst-
mord, um dadurch Furcht und Gausen zu erregen. Sie machten selbst
den der einen Selbstmörder betastete, weil er ihrer Meinung nach
dem Henker in sein Handwerk gegriffen hatte, ehrlos, und sties-
sen ihn aus ihrer Innung. Der Abescheu und die Flucht also vor
einen Selbstmörder war – gesetzmäßig; so wie es gesetzmäßig
war, daß die Früchte verbotener Liebe von Zünften ausgeschloßen
wurden. Sie heuratheten daher auch nur ächtgebohrene Töchter;
flochten dadurch Kränze für unbefleckte Bräute; und hatten tausen-
derley Erfindungen ihren Ehestand zu ehren, und alle Wohlthaten für
ihn aufzuheben um ihn zu befördern. Und wirft man einen
Blick in die Vergangenheit, so muß man gestehen (die
Schuld liege nun an der größeren Aufklärung, oder woran sie sonst
wolle:) der Selbstmörder und der Hurer gab es weniger als in un-
sern Zeiten. Gewiß? Noch nicht erwiesen.
Groß sind unstreitig die Bewegungsgründe die wieder zur|<3250>
Gewohnheit streiten. (Denn ich wage es nicht ehrwürdige Väter der Vorzeit!
eure biederen Gesetze, die so gute Absichten hatten Vorurtheile zu nennen.)
Natur, Menschlichkeit und Menschenliebe, haben laut zum Lobe der neueren An-
stalten gesprochen. Allein ney näherer Betrachttung scheint es doch eine un-
politische Philosophie unsers Jahrhunderts zu seyn die hier ihre Macht äußert
und den menschlichen Herzen würde es zu weit mehrerer Ehre gereichen,
wenn es trachtete solche Unönl# lieber in der Geburt zu ersticken, als still-
schweigend ihnen das Bürgerrecht zuertheilen.
Gegen die gewöhnlichen Voraussetzungen und Gründe, daß zum B.
ein Selbstmörder im höchsten Grade des Affekts seiner Vernunft nicht ##-
mächtig wäre und daher nicht bestraft, sondern bedauert zu werden ver-
diene: die Schande die in finstern Zeiten damit verknüpft gewesen wäre,
sey ekelhaft und lächerlich, und thun die Unglücklichen so wenig wehe als
es ihn beßere: schade hingegen der Familie, die unschuldig desto-
mehr leide; und der menschliche Richterspruch, müße dem gnädigen
Urtheil Gottes nicht vorgreifen, der keinen um deßwillen, daß er sich in
einen Augenblick der Verrückung das Leben verkürzt hat, verdammen werde: ist
nichts einzuwenden. Ich will annehmen daß sich kein Mensch bey wälting#
gesunden Verstande das Leben nehme, wenn er auch wie ehemals ein Deut-
scher in London gethan, ein eigenhändiges Zeugniß in der Tasche hätte, wi
rauf geschrieben stände, daß er sich mit dem überlegtesten und reiflich-
sten Entschluße den Gurgel abgeschnitten hätte; ich will zugeben, der
Selbstmörder gaben bey allem äußerlichen Scheine der Vernunft, und bey kaltem|<3251>
Blute geraset: - zugegeben daß die unschuldige Familie, mehr
als der Schuldige leide: dem allen aber ungeachtet schlimm
mit# hier die Menschenliebe und natürliche Weichherzigkeit
in die bürgerlichen Rechte zugreifen, die Rechte der Menschheit
über die bürgerliche zuerheben und partheiisch zugerfahren#;
zumal da die Gründe für die Sache auch wieder sie angewendet
werden können: Muß nicht z. E. jeder Mörder eben so wohl
wie der Selbstmörder der höchste Grund des Affekts und der
Vernunftsohnmacht zugestanden werden? Betäuben ihn Furcht
Zorn und Rache weniger? Verdient er daher in Rücksicht dieses
nicht gleiches bedauern, und gleiche Straflosigkeit? Und da
er auch Gott heimfället: muß ihn nicht gleicher Antheil an
der Vaterliebe Gottes zugestanden werden, und zwar mit meh-
rerer Zuverläßigkeit, da er nach der Meinung des größten Hau-
fens vor seinem End noch Zeit zu seiner Unkehrung hat? –
Wenn wir einen enthaupteten Straßenräuber auf das
Rad legen, einen erhenkten Dieb am Galgen verstauben; oder
den Rumpf eines Mordbrenners auf dem Scheiderhaufen ver-
brennen laßen: so leidet der getödete arme Sünder dadurch nichts
und dem ungeachtet hatten wir dergleichen fürchterliche Cere-
monien nöthig, um andre von dergleichen-Unternehmungen anzu-
schrecken. Die Rücksicht auf ##ne# unschuldige Kinder und Witt-
ben, u[nd] auf ein eben so betrübte als unschuldige Familien be##gt aus|<3252>
nicht, den Gehängten in die Ende zuerschweren und jenen zum Trost des
Aergerniß abzunehmen. In wie# haben wohl ger# die Absicht die
Unschuldigen zubewegen, die Schuldigen in Zeiten zuwarnen und zu-
beßern; ihn nicht in die äußerste Noth fallen zulaßen, son-
dern alles mögliche anzuwenden, eine solche Beschimpfung von der
Familie zu entfernen. Und wer mag zweifeln, wenn Kinder, El-
tern, und Verwande über einen Unglückluchen wachen, daß derselbe nicht
sicherer sey, als wenn jene ihm seinen bösen Hang überlaßen, da sie
doch in am Ende mit Ehren in die Grube bringen können.
Von dieser Seite hat also die bißherige christliche Gewohnheit
einen Selbstmörder ein ehrliches Begräbniß zuversagen, nichts widriges,
sondern vielmehr etwas löbliches; sie will den Toden nicht strafen, son-
dern den Lebendigen Eindrücke du Beweggründe zu ihrer Erhaltung und
nöthigen Aufmerksamkeit geben, die schwachen befestigen und die
Starken stärken.
Und sollte denn dieser Eindruck nicht auch auf Tiefsinnige Melancholi-
sche und Halbverrückte wirken? Solte er die Gründe gegen den Selbstmord
nicht verstärken; sollte er Freunde und Angehörigen des Tiefsinnigen
nicht in der größen Wachsamkeit erhalte? Ich denke ja! Und es
sey nun wenig oder viel: so ist es doch immer; beßer als nichts; beßer
als Ehre nach dem Tode. Damit wurde denn aber nach jenen christliche
Gewohnheit von der und von der Seite immer noch gerechtfertigt, nämlich gegen|<3253>
[den#] Einwurf, daß man vernunftlosen Menschen ihre Thaten nicht zurechnen
könne. Wo die Vernunftlosigkeit, wo jemand sich in der
Raserey eines hitzigen Fiebers, oder in einer offenbaren Verrückung
den Hals abstürzt, wird die Ermäßigung sich von selbst finden.
Dem Urtheil Gittes aber wird dadurch gar nicht vorgegriffen,
daß man demjenigen der sich selbst entleibt, den Kirchhof verschließt,
und den Lebenden zu ihrem eigenen Besten die unfehlbaren Stra-
fen auf einen vorsetzlichen Selbstmord verkündigt. Man würde viel-
mehr den größten Theil der Menschen einen schlechten Dienst er-
weisen, wenn man ihnen diese letzten Ankergrund zur Zeit des
Sturms entziehen wollte. Der Kirchhof, und wer sich zum
Mitgliede aufnehmen läßt, oder wenn er sich hat aufnehmen
laßen, seinen Verbindungen entsaget, hat daran nichts zufor-
dern. Wer kein Bürger der Stadt Gottes ist, hat auch keine
bürgerlichen Rechte in derselben. Die natürlichen werden keinen
versagt, und dem Menschenfreunde steht es frey seinem
Freunde ein Ruhestädte in einem Garten zu geben, den noch
wenigstens keine Freunde versagen würde, wenn so vielen
Spanne als dazu erfordert würde, wie von dieser großen
Erde zu theil geworden wäre; ja ich würde den Unglücklichen
selbst hinein tragen und einschweren helfen ihn eine stille|<3254>
Threue weichen, und zu mir sagen: Vielleicht that er recht daran, die-
sen –Besterstatt Tuend lieben Planeten zuverlaßen, und eine beße-
re Heimath zusuchen, vielleicht auch nicht!
Allgemeine Freyheit und Glückseligkeit, die einer feuerigen Ein-
bildungskraft nie so schönes und glänzendes Gemählde darbietet,
ist nicht das Loos der Menschheit, ob es gleich vielleicht gut wär,
wenn das meschliche Geschlecht nur eine Gesellschaft ausmachte.
Vielleicht wird aber jenes schimmernde Phantom, oft mehrerer
Unglück, vielleicht verderben, und dieser Gedanke leite micht zuzwei-
ten und wichtigeren Theil meiner unjuristischen Rede.
=====
Es ist schon so manches Unglück daher entstanden, daß die Obrig-
keit solchen Personen, die sich selbst ums Leben brachten, oder auf anre
Art des Rechts der christlichen Gemeinschaft verlustig machten, ein Begräb-
niß in geweihter Erde zugelaßen hat, daß es wohl eine Untersuchung
verdient, ob es beßer sey, hierunter strenger als milder Grundsätze
zubefolgen? Viele glauben die Obrigkeit habe hierunter freye Macht
und diejenigen die siich ihr gar zu oft wiedersetzen, feyen durch die
gröbsten Vorurtheile verblendet: Allein so wenig ich dieses überhapt be-
streiten will: so sehr scheint mir ein solches Vorurtheil Schonung und selbst
die Macht der Obrigkeit Einschränkung zuverdienen; weil es mir bewiesen
zu seyn scheint, daß unsere einförmigen philosophischen Theorien, schädlichen
Einfluß auf die heutige Gesetzgebung haben; seitdem vielleicht ein Voltaire|<3255>
es lächerlich fand, daß jemand seinen freän# nach den Rechten eines
Dorfes verlohr, den er nach se Sitten eins nahe dabey liegenden
gewonnen haben würde. Hätte es aber so weit zu gehen ge-
braucht? Er hätte dieselbe Verschiedenheit in ziro# unter einem
Dache lebenden Familie; unter gewißen Umständen finden können.
Jene Theorien, und der Bequemlichkeit der Herren ab der obern Ge-
richtsstellen, die alles auf einen Blick übersehen wollen, haben wir
es ohne Zweifel allein zu danken, daß unser mit lauter allgemeinen Gesetz-
büchern schwanger gehendes Jahrhundert so viele allgemeine verord-
nungen aufzuweißen hat, die entweder gar nicht ooder doch so in
Bausch und Bogen befolgt werden. In der That entferen sie uns
dadurch von den wahren Plan der Natur die ihren Reichthum in der
Manichfaltigkeit zeigt, und bahnen den Weg zum Despotismus, der
alles nach wenigen Regeln zwingen will, und darüber jenen
Reichthum verleiht. Sie machen das ganze menschliche Geschlecht
immer einförmiger, rauben ihn seine wahren Stärcke, und ersicken
in den Werken der Natur, wie in der Kunst maches Genuin; und
dieses ist, so wahr es auch ist, noch nicht so sehr als es der Gegen-
stand verdient, beherziget worden.
Man lobt an den Greichischen Künstlern, daß sie ihre Wer-
ke nach einzelnen Gegenständen in der Natur gearbeitet, und
es nicht gewagt haben, eine allgemeine Regel des Schönen festzu-|<3256>
setzen und ihren Meißen nach dieser zu führen. Die Römischen
Gesetze bewundert man, weil jedes derselben einen einzelnen Fall zum
Grunde hat; und dennoch soll das edelste Kunstwerk natura lein, die
Staatsverfaßung, sich auf einige allgemeinen Gesetzen bringen laßen:
soll die unmanichfaltige Schönheir eines französischen Scahuspiels an-
nehmen und sich wenigstens im Prospect auf einen Bpgen Pappier voll-
kommen abzeichnen laßen, damit Herren am Ruder mit Hülfe eines
kleinem Maasstaabes alle alle größen und Höhen sofort be#chnen kön-
nen.
Ob die gelehrte Natur einen Hang zur Einförmigkeit genom-
men, oder ob der Militairstand, worinn oft 100.000 Menschen des
Augen auf einen Punct richten, und den Fuß nach dem nämlichen Tackt
setzen müßen, sein Exempel zur Nachahmung empfohlen habe, will ich
nicht untersuchen. Man mag hierüber annehmen was man will, die Wahr-
heit bleibt allemal, je einfacher die Gesetze, und je allgemeiner die
Regeln werden, desto despotischer trokner und armseliger wird ein
Staat; und Moser und Montestquieu sind hier meine Gewährsmänner.
Ausnahmen giebt und muß es auch hierin geben, und man könnte
mir hier einwenden, daß an jeder Maschine der einfache Hebel ge###t
würde, weil die Wirkung durch die kleineste Kraft (minimum) her-
vorgebracht werde. Aber niemand wird läugnen, daß wo hundert-
tausend zusammengesetzte Hebel zugleich das Verdienst der kleinsten|<3257>
Kraft erhalten, die Wirkungen unendlich schöner und größer seyn
müßen.
Der Mensch im Stande der Natur ist immer ein armseliges
Geschöpf in Vergleichung der großen Gesellschaften die sich über-
all wider ihn verbunden haben, und mag wieder ihn verbinden wer-
den. Das Recht nach seiner eignen Theorie zu leben dient
ihm also zu nichts. Ob es aber nicht eine größere Manichfaltig-
keit in den menschlichen Tugenden, und eine stärkere Entwicklung
der Seelenkräfte wirken würde, wenn jede große und kleine bürger-
liche Gesellschaft mehr ihre eigene Gesetzgeberin wäre, und sich an-
dere nach einem allgemeinen Plan formierte; das ist eine Frage die uns
die Geschichte der Griechischen Republiken am besten beantworten
kann. Manches kleine Städtchen, das in der heutigen Welt nicht ge-
nannt werden würde, macht darinnen großes Aufsehen, und
zwar aus keiner anderen Ursache als weil jeder sich seinen religiö-
se und politische Verfaßung selbst erschuf, und also seine Kräf-
te es allein zu einer so außerordentlichen Größe brachten.
Man sieht, daß sie in ihrem Plan alles was ihnen die Natur gab
auf das schönste nutzten, und aus jeder Menschensele ein Anker-
seil machten; und dieses tahten sie bevor sie philosophische Theorien
hatten, und blos von ihren Bedürfnißen geleitet, nach der Richtung
arbeiteten welche zu ihrem Ziele führt. Mit leichter Mühe gerie-|<3258>
then sie auf den Schluß, daß man an der Erziehung anfangen müße,
und diese war ihre erste Sorge. Sie bildeten Krieger (die wir nach
unserer jezigen Verfaßung, wo man nur arbeitsame und mäßige Leute
zu heben wünscht, nicht brauchen, so nöthig es auch seyn müste, daß die
minder mächtigen Volkes die Zucht ihrer Jugend verstärken und ein neues
Geschlecht bildeb möchten, daß nab bicht durch Torheiten zu Sielern# machen
könne.) tapfere und dauerhafte Seelen, wie Herrisons Uhren[1] wo-
mit man die Welt umfahren kann, ohne daß sie einen Augenblick fehlen;
Bürger die ihr Vaterland über alles liebten; und bestimmten jede
Tugend ihren Werth nach dem Maaße des Nutzens welchen sie dem
gemeinen Besten schaften.
Der Verfaßer der neuen Welt der Menschengeschichte sagt*[2])
wo vom Solon die Rede ist, das was ich bereits berührt habe in
anderen Worten, und setzt hinzu: „Die Alten die vielleicht in je-
den Betrachte unsere Meister waren, ließen sich zu allen Details
des Gesellschaftlichenlebens herab. Sie erkannten, daß ein Gesetz-
geber seine Gebäude nur auf Sand baut; wenn er nicht die Natur
zum Grunde lebt. Von unseren Gesetzen möchte man also sagen,
daß sie die Menschen umzuschelzen versucht haben; statt ihn über
wie Prometheus neuzubeseelen, haben sie eine leblose Natur aus
ihm gemacht, deren Sprinfedern, wenn man sie auwindet, sich selbst
zerstören.“|<3259>
Meiner Einsicht nach kann also ein Gesetz im allgemeinen
gut, und im einzelnen Orten schädlich seyn, besonders wenn es mit
der Mutermilche eingesogenen alte Vorurtheile befrft, die man
nicht nach und nach durch Aufklärung, sondern durch Strenge aus-
zurotten sucht. Man erlaube mir, meinen Beweiß zu den vielen
die es vielleicht giebt beyzubringen; entschuldige das Lokale das
ich nicht umhin kann zu berühren; und verzeihe mir meine Fehler.
Unsere heilige Verbindung hat wahrscheinlich vor allem andern den Vor-
zug daß ein ungelehrter Bruder auch Dinge, wären sie nach der
weitimfaßendten# Überssicht des Ganzen nur halb richtig gedacht,
soc# vorzutragen, und Belehrung und Zurechtweißung erbitten
darf. Der Fall de sie Existenz dieser unjuristischen Gedan-
ken veranlaßte, ist kürzlich folgender:
Vor gewißen Jahren ließ sich in meinem Geburtsorte ein
aus einem anderen Lande gebürthiger Jägerspursch nieder, der
sich von anderen Arbeiten als seine Metier zu nähren suchte, da-
selbst heyrathete, und ein ansehnliches nachher ererbtes Ver-
mögen größtentheils verschwendete. Er soll sich durch
Hurerey, Ehebruch und Frechheit stets ausgeszeichnet haben, und
durch eine #laspfeinenx##niß dem hohen Friedensteinischen
Geistlichen gericht unter andern bekannt gemacht haben. Die-
ser erschoß sich vor geraumer Zeit, und da ihn niemand zu gra-|<3260>
be tragen wollte, weil er kurz vorher noch auf öffendlicher Bino-#
bank Christum ein Hurkind und deßen Mutter eine Hure ge-
nannt hatte, gingen einige über #indt, und so entstand ein
Proceß deßen Kosten nach Versicherung eines beglaubten Man-
nes 100 Thaler betragen sollen, die er sich durch einen Eid gerei-
nigt und dadurch bewiesen habe, daß sie nicht deßhalb wegge-
reichet wären 1! Es sind jenen also alle Kosten zerkannt
und noch darzu ein Herzogs-Regierungs-inscript zu 4 Wochen
Zuchthauß, ganzen Willkommen und 1 Jähriger Landesverweisung
verdammet worden.
Bey diesen Faktum kann ich nun die traurige Wahrheit
daß 7 treue Bürger des Staats einen einzigen Schlechtdenken-
den aufgeopfert, und um eines Toden willen (da doch die Lebenden
sich schon einander genug kränken) viele Familien geängstiget
werden, nicht ohne Wehmuth danken, zumal da ich einige als bra-
ve Väter, liebreiche Ehemänner, und in anderen Stücken als aufge-
klärte gutdenkende Männer kenne. Wen die Armuth und das
Lokale des Ortes so wie mir bekannt wäre, der würde schon die
vielen die sie zutragen haben, als eine große Strafe an-
sehen, weil die mehresten von ihren stündlichen Verdienst|<3261>
leben müßten, und dieses schon einige Familien zu halben Bettlern
machen wird, da manche durch diese Vorfälle an ihren Meße und
Marktgeschäften gehindert worden und bey salreichen Familien
vielleicht noch nachgehindert werden.
Wenn in einem Orte in hiesigen Lande Vorurtheile Nachsicht
verdienen, ja ich wage es zu sagen, gedutet zu werden verdie-
nen, so ist es gewiß in diesen; wo Ehre das einzige Mittel ist
de, Laster zu steuern, und die Tugend allein durch Gewohn-
heit in ihren alten hergebrachten Sitten und Gewohnheiten
Rechten zu erhalten ist. Sollte da die Ehre ihren Werth
verlieren, so müßten die Strafen grausam werden, und es
scheint mir überaus bedenklich zu seyn, die Schande eines Verbrechens
worzu die ersuchung allezeit gleich stark bleiben wird, und wozu
einige meiner Landsleute schon große Anlagen gezeigt haben,
zu versetzen: Nur aus falsch verstandener Ehre sündigten
sie wieder ein gesetz, das sie wahrscheinlich kaum wusten, oder
eingeschlafen glaubten, und richteten sich vielleicht nach der alten
Experimentalsportelgeschichte# und fürchteten ihr Erwachen
nicht, oder glaubten mit einem blauen Auge so davon zu
kommen. Es ist dieses nicht ewa Vorwurf deb ich hiesigen
Verordnungen machen will; aber bekanntlich hat der Ort zwey-
erley Herschaften, und es wird und kann daher in Rücksicht dessen|<3262>
(da die #oll#iß meinen# gegenseitiger Vorwürffe neu leider zu oft Pro-
ceße erzwingen, wie in anderen Dörfern. Jedem werden manchmal
in kurzen, Sachen eiederrufen, die Anfangs mit Eifer betrieben
wurden, und die Anstalten eines der mächtigsten Monarchen u[nd]
eines der grösten Stansmänner sind selbst von diesen Feh-
ler nicht frey; und wenn ich Mißdeutung defürchten dürfte, könnte
ich eine Menge vor höchsten Reichsgewichten in alten und neuern
Zeiten abgefaßte Gesetze, wo sich gewiße Thorheiten und Laster
trotz denselben menthalten und enthalten haben, anführen.
Unterhanen die such kümmerlich von ihrer Hände Arbeit ernäh-
ren, die kein anders Buch als oft ihrer Gesangbuch und Bibel
haben; kann oft due Landesverordnung nicht; sind zu nam# sie
Zukunften, haben nicht Zeit sue zu bessen; und würden sie nicht
verstehen wie sie sie würklich hätten. So lange also nicht
ein allgemeinfaßliches von allen lateinischen Schnörkeln gereinig-
tes kurzgefaßtes Gesetzbuch fürs Volk, nach dem Plan des Bru-
deer Aly’s wo möglich ohnentgeldlich ausgetheilet wird: so lange
sollte man die untersten Claßen des Volkes nicht nach einem ge-
lehrten Buche richten, das in jedem Dorfe nur einmal fährt und
existiert, und die unreifsten nur den Nahmen nach kennen.
Aber – kennten es auch viele, was werde es frommen|<263>
wenn man so auf einmal den Teppich von ihren Augen wegreißen
nicht wegnehmen wollte. Vergebens würde man auf diese Art ?
ihnen z[um] E[xempel] beweisen, daß die meisten Kinder mehr Genin als
andere hättem. Daß sie unschuldig an den Verbreichen ihrer El- ?
tern wären; daß es den Kindermord verhüte, wenn man die
Geschwächte nicht mit Schande belegte; immer würden sie ant ?
worten: Gott hats befohlen; hat ausdrücklich gesagt: die Kin- ??
der sollen ragen der Väter Mißethat bis ubs 4te Glied, kuz
das weist aus, oder kann der Weltliche Gesetzgeber die gött- ?
lichen verbeßern? Und wer etwa zweifelt, daß die Alten
nicht auch das menschliche Herz gekannt, und es für sicherer
gehalten die Strafen sonderbar und erschrecklich zu machen, der
gehe hin und sehe die Wirkung, zähle nach Proportion der Größe
ihre wenigen die fielen: die Zahl der Nichtgefallenen die viel-
leicht außerdem gefallen wären, wird aber ungezählt laßen müs-
sen.
Was ich hier von einem Falle gesagt habe, gilt auch von mehren. ?
Ich getraue mir zubehaupten, daß weniger Schwierigkeit obgewal-
tet haben würden, bey einem der auch den Ausspruch der Gesetz ge-
henkt oder geköpft worden wäre, weil durch den Glauben daß
er sich bekehrt haben könne, viel vorgedachten Selbstmörder voraus- [Intoleran]#
gehabt haben würde, der keinen Gott glaubten, und weil er noch darzu|<3264>
ihn gelüstet hatte nach ihren Begriffen (die ich so schädlich nicht finde) [das Ich!]
unmöglich seelig werden könnte. Sie glaubten sich da mitschuldig, unrein
zu machen, fanden in der Entfernung gar etwas verdienstliches und
ich darf annehmen, daß mancher während seiner Strafe sich mit ei-
nem alten Märtyrer verglichen, die ihn – nicht beßer – sondern bey
ähnlicher Gelegenheit schlimmer machen wird. Auf der anderen Seite
werden diese Unglücklichen ganze Ehre und Schande geichgültiger oder
abgehärtet werden, und nicht allein sie, sondern auch alle ihre Ange-
hörigen, besonders in diesem Orte darunter leiden, weil es ihm
eine oft vorgeworfen werden wird. Denn im Zuchthause gewesen
zu seyn ist da etwas großem und herscht dagegen die widri-
ge Meinung nicht minder, als die der Sache warum sie leiden. ?
Es wird daher zu Klagen Anlaß geben, und ich sehe mit Wehmuth vie-
le einzelne Glieder die sich von der großen Kette dadurch auch re#uren,#
ohne Rettung für sie zuerblicken; und doch habe ich nirgendwo ge-
lesen, daß weise Menschen (und das sollten auf die Vollstecker der
Gesetze seyn:) ein schaden, wo sie nicht wieder helfen können
oder wollen.
In einem Aufsatz in Schlötzers Staatsanzeigen *[3]) steht:
daß der Regent nicht viel verliere, wenn ein Narr sich entleibe. Aber
er verliehrt doch offenbar, wenn um eins Narren willen 7 andere,|<3265>
gute Bürger des Staats verderben oder diesen aufgeopfert
werden. Wenn es hauptsächlich darauf ankömt, des Selbstmörders
einzeln Familien um eines Willen der keine Kinder hatte, warum macht
man die Braut vielleicht den Bräutigam abtrünnig, die, wenn sie
nach Ortssitte auf Ehre hält, keinen Mann nimmt der im Zuchthau-
se gesessen und dem Willkommen erhalten hat?
Ich gerühre nur den letzten Schaden den stiften kann, noch
mit wenigen Worten. So sehr auch der Verfaßer des Aufsatzes Ruhe in Kirchen und Schulenstaat, theils die Gegenstände durch
trübe Gläser, theils einsichtig betrachtet, so behaupte ich dich, daß
diese Gattung Menschen, ihre Eigenheiten und vieles wirklich an
Guten wegen,, Aufmunterung, Nachsicht und gute Behandlung ver-
diene. Ihren Insustrie-Geist, selbst in Jugendjahren wo ande
re Kinder noch spielen nicht zugedenken, so haben sie so viel hastig-
,eit, so viele Vaterlandsliebe, und Boebe für ihren Landesherren,
soviel unternehmenses# und unantwrotes,# daß es Schade wäre
wenn sie auserten# sollten. Ihre Sitten sind nich rein, ihr
Fleiß und Unverdroßenheit unverkennbar, selbst bey der här-
testen Arbeit, und uhre mit unglaublicher Geduld und Standhaftig-
keit vollendete Cultur auf ihren so genannten Leicheberg#, deßen|<3266>
Steie oft selbst ihren Pulver und Keilen trotzen, liefert den Beweis,
so wie die ehemaligen große Theurung ihren Nutzen.
Die die Aufklärung durch ihre von einem Orte zum abderen gehen-
de Mitbürger, so zu sagen wetterleuchtend und also nur unvollkom-
,em oder verdreht zu ihnen kömt und auf sie wirkt; und die sie leicht
von einem Extrem zum entgegengesetzten andern übergehen und deren
wie eine Klette festhengen: so würde ein zu gewschwinde plitz-
ähnliche Modernisierung viele auf einen Pfad führen der vielleicht in
der Folge zur Heerstraße würde. Bey der großen diese last#
herrschenden Armmuth würde als denn der Selbstmord, wenn alles auf-
gezehrt und entgeborgt wäre zur Mode werden, wie bey den Eng-
ländern, mit denen ich überhaupt viele Aehnlickeit zufinden glaube.
Aber hier würde der Schade ungleich größer seyn, da alles in ein-
ander greift, den Menschen zu sehr zusammen gesetz ist; und ein
Fehltritt 100 anre nach sich ziehen würde.
Gnade wir an diesem Orte immer dem Rechten große Dienste
leisten, und stufenweise Aufklärung und Ueberwindung due Früchte
bringenden Belohnung seyn. Bey den jetzigen Schulenstalter# laßen
sich in der Folge keine anderen als gute Früchte erwarten, und wäre
früher gepflanzet worden, wer weiß ob nicht auch früher geerndet werden
können. Auch läßt Gott von Zeit zu Zeit Revolutionen zu; und giebt zur|<3267>
Abänderung ehemaliger Vorstellungen hinlängliche Mittel an die Hand.
Wann ich Fürst, diese ausgezeichneten Menschenclaßen müßte
ihren Stufengang gehen, und das werden*) was sie werden könnten.
Und wie angenehm würde es nicht für den reisenden Philo-
sophen seyn, auf jeder Station gleichsam eine besondere mannich-
faltige Kunstwerg den Menschen zu sehen. Möchte ich doch nicht
einmal Ehre darin setzen Gerichtsherr von Menschen zu seyn,
die wie die Insaßen sicj an jedes ziehbern# Salz mit siabbeb laßen
und die nicht einmal wie diese den Muth hätten sich der Flie-
gen zuwehren die sie stechen. Einer äußerer größten Phi-
losophie legte ja deshalb Wert auf ein unvernnünftiges Thier,
auf seine Katze, blos weil sie seinem Beobachtungen nach eige-
nen Willen hatte.
Ich habe noch etwas auf meinem Herzen das ich Ihnen theu-
ere Br[üder] vertrauen, und das will nicht Ihre Nachsicht mir noch mehr
zusichern wird. Unter oft berichteten Verbrechern, sind nage
Verwandte von mir, die mich unaufhörlich um Fürsprache ersuchen
die ich kleiner Wicht doch nicht gewähren kann, weil
sie die Gesetze des Staats nicht befolgt, abgeschlagen haben. Doch
sey die Absicht Schuldige ihrer Strafe zu entledigen, wenn sie
sie würklich verdienten fern von mir. Ich selbst würde die ver-|<3268>
gebliche Mühe aus falschen Herz irgend eines Großen vernichten zu- !
wollen nicht versuchen, wenn michs auch selbst beträfe, weil mein
Glaube bey den Priestern der Göttin Themis mehrentheils auf-
hört; es sey denn ein solcher wie der Marschall von Sechchen der
nur mit niedergeschlagenen Blicken, unter 4 Augen seinen Of-
fiziereb etwas verweisen konnte, und sich nicht wie die meh-
resten thun, an der Schamröthe des Schuldigen weiden könnte, und
solcher Marschallen gibt es zur Schande der Menschheit nur wenige.
Wenn ich die Gerechtigkeit überhaupt mahlen könnte und
sollte (in deren Klauen ich glücklicherweise noch ein gefallen bin:) ?
so würde sie unter allen eingebildeten Wesen, vielleicht des
verzerrteste und zweydeutigste #isegen# erhalten. Ein
Kranz von ausgestreckten Händen müßte sie und die Göttin
Thitane umgeben, behangen mit unzähligen Sportelrechnungen;
und ich würde sie in einen großen Nachen, auf einen, aus lan-
ser# um vergeßene blutige Thränen entstandenen
Meere, freudig und jauchzend dahin rudern laßen.
Noch eins zum Beschluß. Ich habe die verordnung in Be-
reff des Begräbnißes der Selbstentleibten hiesiger Lande nicht
gelesen; aber man hat mir gesagt, daß es darin hieße: Schä-
fer, Nachtwächter, Gemeindediener u[nd] dergleichen Personen, sollen|<3269>
sie zur Gruft tragen. Nicht zugedenken, das I# die ärmsten
im Volcke für gute bare Bezahlung um und den Gemeinde-
schuldbücherm zu kommen, und nicht exequiert zu werden, stets un-
freywillig dazu bereit sein würden, und es also jenes spote-
reichen Fußangeln gar nicht bedürfte: so bin ich überzeugt,
der ganze vin mir erzählte Vorfall nicht geschehen wäre, wenn
es darinn geheißen hätte: die aufgeklärten und verstän-
digsten tragen ihn zur Ruhestätte, und gehen den wenigsten auf-
geklärten mit ihren belehrenden Beyspiele vor. In diesem
Fall würde die Ehre gesiegt haben, so wie sie in ersten##
derniß war, weil niemand zum Schäfer und Gemeindediener re-
duzirt sey wollte. Sollte Ihre näst# der Verfertiger der
Gesetze, auf den sich der Fürst verlaßen muß, neben seiner
Gelehrsamkeit das nirgeeuble# eines jeden Orts kennten, #
wenn ers als Fremder nicht kannte, es vorzügliuch studiren, um seine
Gesetze gut und fest wie die alten denkmale zugründen, u[nd] die
ihn anvertrauten Unterthanen dadurch vor Gelegenheit zum Un-
gehorsam, und Zeit und Kosten Aufwand sicher zu stellen.

  1. Die Uhren, die im Wett-streit der Royal Society um die Bestimmung des Längengrads auf Seereisen gewannen, da sie präzise die Greenwich Zeit behielten.
  2. [Fußnote im Text:] * VII Band p 346 deutsche Übersetzung.
  3. [Fußnote Text:] *Heft 26. S. 176