1 Individuelle Sorgen

Wirtschaftliche Sorgen (vor finanziellen Schwierigkeiten oder dem Verlust des Arbeitsplatzes) sind insgesamt gering bis mittel ausgeprägt und stabil.Gesundheitliche Sorgen (selbst erkranken, jemanden verlieren den man liebt) lagen auf höherem Niveau. Die höchsten Sorgen sind die Sorgen vor einer eigenen Erkrankung (hellblau) und Sorgen, eine geliebte Person zu verlieren (grau). Sorgen über die eigene Ansteckung gehen zum Jahresende leicht zurück.

Aufgrund der jetzigen Corona-Situation, wie viele Sorgen machen Sie sich, dass …

  • Sie jemanden verlieren, den Sie lieben?
  • Sie Ihren Arbeitsplatz verlieren? (falls zutreffend)
  • Sie aufgrund von Einkommenseinbußen in finanzielle Schwierigkeiten geraten (z.B. durch Kurzarbeit)?
  • Sie selbst erkranken?

1.1 Finanzielle Verluste

35% geben an, aufgrund der COVID-19-Bestimmungen Geld zu verlieren.

Wer höhere finanzielle Einbußen zu verzeichnen hat, findet Maßnahmen eher übertrieben (r = 0.24).

2 Sorgen um die Wirtschaft und das Gesundheitssystem

73% sorgen sich (eher/sehr viel) um die Überlastung des Gesundheitssystems; diese Sorge ist damit wieder auf einen ähnlichen Stand wie Anfang April gestiegen. Sorgen um die Wirtschaftskraft sind stabil hoch.

Aufgrund der jetzigen Corona-Situation, wie viele Sorgen machen Sie sich, dass …

  • kleine Unternehmen Konkurs anmelden?
  • eine wirtschaftliche Rezession eintritt?
  • das Gesundheitssystem überlastet wird?

3 Sorgen über gesellschaftliche Entwicklungen

Sorgen über Ungleichheit in der Gesellschaft sind hoch; zwei Drittel der Befragten sorgt sich, dass das gesellschaftliche Leben langfristig eingeschränkt sein könnte.

Aufgrund der jetzigen Corona-Situation, wie viele Sorgen machen Sie sich, dass …

  • die Gesellschaft egoistischer wird?
  • die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert wird?
  • das gesellschaftliche Leben langfristig eingeschränkt wird?