Die folgenden Grafiken beschreiben das Vertrauen der Bevölkerung in verschiedene Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens. Dazu gehört der Gesundheitssektor, Behörden, Medien, die eigene Arbeitsumwelt, die Wissenschaft und die Bundesregierung sowie die WHO.

Auf einer Skala von sehr wenig Vertrauen bis sehr viel Vertrauen wurde bewertet, wie viel Vertrauen den Personen und Organisationen im Umgang mit der Corona-Krise zukommt.

Das Vertrauen in die Wissenschaft, die Bundesregierung und die WHO ist relativ stabil, während das Vertrauen in Behörden, den Gesundheitssektor und die Medien leichten Schwankungen unterliegt.

Hinweis: Befragungsteilnehmende hatten die Möglichkeit “keine Angabe möglich” auszuwählen. Das heißt, dass die folgenden Mittelwerte sich ggf. nicht auf die gesamte Stichprobe der jeweiligen Messzeitpunkte beziehen.

Vertrauen in die Bundesregierung nach Demographie, aktuelle Erhebung

Das Vertrauen in die Bundesregierung ist seit dem Anfang der Corona-Pandemie relativ stabil.

47 % haben hohes Vertrauen, 16 % mittleres Vertrauen, 37 % haben niedriges Vertrauen. Seit Anfang April ist der Anteil derer, die (eher) wenig Vertrauen haben, von 25% auf aktuell 37 % gestiegen.

Personen, die die Maßnahmen ablehnen, haben durchgängig seit Mai weniger Vertrauen in die Regierung.

Table 1:
(Eher) niedrig Mittel (Eher) hoch
N=368 N=158 N=469
Alter 46.3 (15.4) 42.4 (15.2) 47.2 (16.2)
Geschlecht:
männlich 169 (45.9%) 74 (46.8%) 247 (52.7%)
weiblich 199 (54.1%) 84 (53.2%) 222 (47.3%)
Schulbildung:
Bis zu 9 Jahre 38 (10.3%) 14 (8.86%) 38 (8.10%)
Mind. 10 Jahre (ohne Abitur) 135 (36.7%) 58 (36.7%) 149 (31.8%)
Mind. 10 Jahre (mit Abitur) 195 (53.0%) 86 (54.4%) 282 (60.1%)