1 Allgemeine Lebenszufriedenheit

Die allgemeine Lebenszufriedenheit ist stabil. In der Gruppe der 18-29 Jährigen ist die Lebenszufriedenheit seit Dezember stärkeren Schwankungen unterlegen.

2 Ergebnisse vergangener Erhebungen

Achtung: Die nachfolgenden Analysen und Abbildungen beziehen sich auf vergangene Erhebungswellen.

2.1 Situative Belastung (Erhebung bis zum 09.03.2021)

Vom 31.03.2020 bis zu 09.03.2021 wurde im COSMO die situative Belastung erhoben.

56.3 % empfanden ihre persönliche Situation in der letzten Erhebung vom 09.03.2021 als belastend.

Im Vergleich zu Anfang September ist das Belastungsempfinden in allen Altersgruppen gestiegen.

59.7 % der Familien mit Kindern empfand ihre Situation als belastend.

Situative Belastung nach Altersgruppe

Das Belastungsempfinden lag in der Erhebung vom 09.03.2021 für die 3 jüngeren Altersgruppen nah beieinander auf erhöhtem Niveau. Mit 45% waren die über 65-jährigen die am geringsten belastete Gruppe.

Situative Belastung von Familien mit Kindern unter und über 14 Jahren

In allen Familien hat die Belastung Anfang des Jahres zugenommen, bei Familien mit Kindern unter 14 Jahren wurde jedoch nochmal häufiger von Belastung berichtet.

Situative Belastung nach Akzeptanz der Maßnahmen

Wer die Maßnahmen ablehnt empfindet eine höhere Belastung.

2.2 Umgang mit der Situation (Erhebung bis 09.03.2021)

Der Umgang mit der Corona-Situation wurde letztmalig in der Welle vom 09.03.21 erhoben.

2.2.1 Betrachtung im Zeitverlauf

2.3 Gefühlte Hilflosigkeit (Erhebung bis 09.03.2021)

Die gefühlte Hilflosigkeit wurde letztmalig in der Welle vom 09.03.21 erhoben.

Die Aussage, selbst nichts tun zu können, um die Situation positiv zu beeinflussen, wird in allen Befragungen eher als unzutreffend bewertet. Dennoch ist eine Zunahme der gefühlten Hilflosigkeit seit November zu beobachten. Befragungsteilnehmende, die die politischen Maßnahmen übertrieben finden, stimmen der Aussage, die Situation nicht positiv beeinflussen zu können, eher zu.

18 % empfinden sich momentan als sehr hilflos.

Subjektive Hilflosigkeit nach Bewertung der politischen Maßnahmen

Befragungsteilnehmende, die die politischen Maßnahmen ablehnen, fühlen sich hilfloser als die anderen Befragungsteilnehmenden. Der Anstieg der gefühlten Hilflosigkeit unter Befragten, die die Maßnahmen nicht übertrieben finden, ist statistisch nicht bedeutsam.

2.4 Psychische Lage (Erhebung bis 09.03.2021)

Die psychische Lage wurde letztmalig in der Welle vom 09.03.21 erhoben.

Über den Zeitverlauf der COSMO-Befragung gibt es nur leichte Schwankungen im Bezug auf die psychische Lage. Allerdings gibt es Altersunterschiede.

  • Jüngere Befragte zeigen öfter Einsamkeitsgefühle

  • Jüngere Befragte geben häufiger an als ältere Befragte, Gefühle der Nervosität, Ängstlichkeit und Angespanntheit zu haben.

  • Gefühle der Niedergeschlagenheit sind über die Zeit hinweg angestiegen. Jüngere Befragte geben häufiger an als ältere Befragte, niedergeschlagen zu sein.

  • Jüngere und ältere Befragte unterscheiden sich nicht in der Häufigkeit von körperlichen Reaktionen, wie Schwitzen und Atemnot, zu leiden.

  • Ältere Befragte denken weniger häufig hoffnungsvoll an die Zukunft