1 Allgemeine Lebenszufriedenheit

Die allgemeine Lebenszufriedenheit ist stabil. In der Gruppe der 18-29 Jährigen ist die Lebenszufriedenheit seit April 2021 stabil.

2 Situative Belastung

38.3 % empfanden ihre persönliche Situation in der letzten Erhebung vom 14.07.2021 als belastend.

Im Vergleich zu Anfang Dezember 2020 ist das Belastungsempfinden in allen Altersgruppen in etwa auf das Niveau des vergangenen Sommers zurück gefallen.

39.2 % der Familien mit Kindern empfand ihre Situation als belastend.

Situative Belastung nach Altersgruppe

Das Belastungsempfinden lag in den letzten Wellen für die 3 jüngeren Altersgruppen nah beieinander auf erhöhtem Niveau. Innerhalb der Gruppe der Ältesten (65.-74) geben nur 30% an, sich belastet zu fühlen.

Situative Belastung von Familien mit Kindern unter und über 14 Jahren

In allen Familien hat die Belastung Anfang des Jahres zugenommen. Seit Mai 2021 fällt die Belastung bei beiden Gruppen aber stark ab. Momentan unterscheiden sie sich nicht in ihrem selbstberichteten Belastungserleben.

Situative Belastung nach Akzeptanz der Maßnahmen

Wer die Maßnahmen ablehnt empfindet eine höhere Belastung.

3 Ergebnisse vergangener Erhebungen

Achtung: Die nachfolgenden Analysen und Abbildungen beziehen sich auf vergangene Erhebungswellen.

3.1 Umgang mit der Situation (Stand: 09.03.21)

Vom 24.03.20 bis zum 09.03.21 wurde im COSMO der Umgang mit der Corona-Situation erhoben.

3.1.1 Betrachtung im Zeitverlauf

3.2 Gefühlte Hilflosigkeit (Stand: 09.03.21)

Vom 24.03.20 bis zum 09.03.21 wurde im COSMO gefühlte Hilflosigkeit erhoben.

Die Aussage, selbst nichts tun zu können, um die Situation positiv zu beeinflussen, wird in allen Befragungen eher als unzutreffend bewertet. Dennoch ist eine Zunahme der gefühlten Hilflosigkeit seit November zu beobachten. Befragungsteilnehmende, die die politischen Maßnahmen übertrieben finden, stimmen der Aussage, die Situation nicht positiv beeinflussen zu können, eher zu.

19.2 % empfinden sich momentan als sehr hilflos.

Subjektive Hilflosigkeit nach Bewertung der politischen Maßnahmen

Befragungsteilnehmende, die die politischen Maßnahmen ablehnen, fühlen sich hilfloser als die anderen Befragungsteilnehmenden. Der Anstieg der gefühlten Hilflosigkeit unter Befragten, die die Maßnahmen nicht übertrieben finden, ist statistisch nicht bedeutsam.

3.3 Psychische Lage (Stand: 09.03.21)

Vom 24.03.20 bis zum 09.03.21 wurde im COSMO die psychische Lage erhoben.

Über den Zeitverlauf der COSMO-Befragung gibt es nur leichte Schwankungen im Bezug auf die psychische Lage. Allerdings gibt es Altersunterschiede.

  • Jüngere Befragte zeigen öfter Einsamkeitsgefühle

  • Jüngere Befragte geben häufiger an als ältere Befragte, Gefühle der Nervosität, Ängstlichkeit und Angespanntheit zu haben.

  • Gefühle der Niedergeschlagenheit sind über die Zeit hinweg angestiegen. Jüngere Befragte geben häufiger an als ältere Befragte, niedergeschlagen zu sein.

  • Jüngere und ältere Befragte unterscheiden sich nicht in der Häufigkeit von körperlichen Reaktionen, wie Schwitzen und Atemnot, zu leiden.

  • Ältere Befragte denken weniger häufig hoffnungsvoll an die Zukunft