Um nachvollziehen zu können, wie die Bevölkerung sich über die COVID-19 Pandemie informiert, diese Informationen wahrnimmt und gegebenenfalls auf ihre Handlungsweisen überträgt, wurden verschiedene Aspekte des Informationsverhaltens erfragt.

1 Häufigkeit der Informationssuche

61.9 % informieren sich (eher) häufig über Corona. Im Sommer 2020 nahm der Anteil dieser Gruppe signifikant ab. Seit Beginn der zweiten Welle ab Oktober 2020 stieg die Informationshäufigkeit wieder an, blieb bis April 2021 relativ stabil zwischen 74% und 68%. Seit dem zeichnet sich ein Abwärtstrend ab.

2 Corona als Medien-Hype

Die folgende Grafik stellt dar, wie Menschen die mediale Berichterstattung um Corona einordnen. Dazu konnte ein Wert zwischen 1 (medial zu wenig beachtet) und 7 (medial aufgeblasen) ausgewählt werden. Zu Beginn der Pandemie wurde Corona noch eher als Medien-Hype eingestuft. Dieses Denken verlor zu Beginn des Ausbruchs schnell an Zuspruch und war über den Sommer 2020 relativ stabil. Um 47.9 % hält die Situation in der aktuellen Erhebung für medial aufgeblasen.