Prof. Benno Werlen in die Weltakademie für Kunst und Wissenschaft berufen

Auf Vorschlag der letzten Generalversammlung der World Academy of Art & Science (WAAS) wurde Prof. Benno Werlen, Inhaber des UNESCO Chairs on Global Understanding for Sustainability und Fellow am Max-Weber-Kolleg der Universität Erfurt, jüngst zum Mitglied der World Academy of Art and Science (WAAS) ernannt. Die Weltakademie arbeitet nach dem Motto “Leadership in thought that leads to action” und versteht sich als ein Forum, in dem Vertreter*innen aus Wissenschaft, Kunst und Politik Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart entwickeln.

Die World Academy of Art & Science (WAAS) umfasst knapp 700 Mitglieder – darunter elf aus Deutschland – die für herausragende Leistungen in den Natur-, Technologie- und Sozialwissenschaften, in den Geistes- und Kunstwissenschaften sowie in verschiedenen Berufen und Bereichen des öffentlichen Dienstes ausgewählt wurden. Die Weltakademie wurde von bedeutenden Intellektuellen wie Albert Einstein, Robert Oppenheimer, Bertrand Russell und Joseph Needham, dem Mitbegründer der UNESCO, im Dezember 1960 offiziell gegründet. Sie begreift sich als unabhängige Institution, die dem unparteiischen Dialog, frei von Eigeninteressen oder regionalen Bindungen, und der globalen Zusammenarbeit über alle Staatsgrenzen hinweg verpflichtet ist. Seit ihrer Gründung hat sich die Akademie zu einer wichtigen Stimme der transdisziplinären, sozial verantwortlichen Forschung entwickelt und besitzt u.a. Beraterstatus für die UNESCO und den Wirtschafts- und Sozialrat der UN (ECOSOC).

Für Prof. Werlen „ermöglicht diese Ernennung dem UNESCO-Lehrstuhl eine engere Zusammenarbeit mit den UN-Organisationen in den Bereichen Forschung und Bildung. Vor allem aber auch der Wissensmobilisierung für tiefgreifende gesellschaftliche Transformationen auf der Basis eines besseren Verstehens globaler Zusammenhänge“.

Going online: The Natural Law 1625-1850: Database

Die Natural Law 1625-1850: Database ist online gegangen

Seit 2018 hat die Forschungsstelle für frühneuzeitliches Naturrecht an einer bio-bibliographischen Datenbank für das internationale Forschungsnetzwerk zum Naturrecht gearbeitet. Jüngst ist die erste Stufe der Datenbankentwicklung abgeschlossen worden und die Datenbank online gegangen.

Die Natural Law 1625-1850: Database ist eine open-access-Datenbank, die Profile von frühneuzeitlichen Naturrechtsgelehrten in Europa und darüber hinaus enthält. Diese Profile, die von ausgewiesenen Experten erstellt und im peer-review-Verfahren geprüft werden, enthalten Beschreibungen zu Lebenslauf, Ideen und Publikationen einzelner Naturrechtsgelehrter. Besonderer Fokus liegt natürlich auf den jeweiligen Naturrechtsauffassungen der Gelehrten. Die strukturierte Darstellung dieser Informationen, insbesondere der umfassenden Bibliographien der Gelehrten, ermöglicht es den Benutzern auf einfache Weise neue Informationen und spezialisiertes Wissen über das komplizierte und sehr einflussreiche europäische Naturrecht zu erhalten. Die Datenbank ist ein kollaboratives Projekt und wird kontinuierlich um neue Daten und Profile erweitert. Zurzeit arbeiten mehr als 20 Forscher in Europa, Amerika und Australien an neuen Profilen. Außerdem sind bereits neue Nutzerfunktionen (z.B. IIIF-Viewer und Daten-Export) und Beitragsmechanismen (Webbased Contributor System) in Arbeit, sowie Visualisierungswerkzeuge in Planung.

Wir freuen uns sehr über diesen ersten erfolgreichen Schritt, der nicht nur Daten und Forschungserkenntnisse über frühneuzeitliches Naturrecht für die internationale Forschungsgemeinschaft und die breitere Öffentlichkeit bereitstellt, sondern auch weitere Forschungsprojekte innerhalb des Netzwerkes unterstützt und ermöglicht.

Die Datenbank wurde dank des Kooperationsvertrags zwischen den Universitäten Erfurt und Jena und durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Max-Weber-Kolleg, dem Forschungszentrum Gotha, der Forschungsbibliothek Gotha, der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena, dem IZEA in Halle und dem IT-Unternehmen JustOrange ermöglicht. Die Natural Law 1625-1850: Database finden Sie unter der Web-Adresse: http://naturallawdatabase.thulb.uni-jena.de/

Congratulations to Jana Ilnicka on winning the university award for her dissertation

Jana Ilnicka is the first winner of ‚Promotionspreis‘ at the University of Erfurt. In her Dissertation Jana Ilnicka worked on new found Manuscripts of Meister Eckhart and the concept of ‚Relatio‘. Her Dissertation was awarded with the ‚Promotionspreis‘ – Congratulations!

For more infomation:


Carsten Hermann-Pilath gives an interview on ‚On the Art of Co-Creation: A Contribution to the Philosophy of Ecological Economics‘ at the 13th international conference of the european society for ecological economics (ESEE)

Hermann-Pilath gives a Key note Lecture:ESEE 2019 | CO-CREATION – MAKING ECOLOGICAL ECONOMICS MATTER, Turku, Finland, June 18-21 2019

Today, the status of science in society is increasingly contested. One reason is immanent to science: Facing hypercomplex systems and ‘wicked problems’, science cannot provide an unequivocal and binding basis for action and policy design. This problem is especially pronounced in systemic contexts in which epistemic subjects and objects are entangled in a co-creative relationship, as in the economy, which is the core driver of climate change, in turn. I argue that in these contexts, ‘art’ becomes an epistemic mode on equal status with ‘science’ conventionally understood: Art is the science of co-creation. This argument builds on the philosophy of post-Kantian German idealism and its intellectual metamorphoses, such as in American pragmatism. I discuss the essentials of this view, present examples from the field of Ecological Economics and draw practical conclusions for method.

In the Interview Herrmann-Pillath discusses the role of co-creation in designing sustainable economies by taking into account the interests of non-humans.

To see the Interview please follow this link:

https://www.youtube.com/watch?v=YIlBsaIQTss&feature=youtu.be

Carmen González gives a contribution to a documentary on the history of al-Andalus

The documentary has been released by Canal ARTE and speaks about the history of al-Andalus. González contributes by explaining the Great Mosque of Córdoba (which is at the core of her research project at the Max-Weber-Kolleg). The documentary has been very recently released, and it can be seen in French or German. For more information:

https://www.arte.tv/fr/videos/082740-002-A/espagne-l-histoire-vue-du-ciel-2-5/

Congratulations to Martin Christ

Martin Christ, member of the Max-Weber-Kolleg, resives the Hermann-Knothe-Preis – Research Prize of Upper Lusatia (Hermann-Knothe-Preis – Wissenschaftspreis der Oberlausitz). Christ received the prize for his article “The Century of the Reformation in a Bohemian Small Town, Lauban and its Lutheran Preachers, c. 1520-1620” („Das Jahrhundert der Reformation in einer böhmischen Kleinstadt, Lauban und seine lutherischen Prediger ca.1520–1620“).

For more information:

Congratulations to Martin Christ on Winning Research Prize


The research group ‚Religion and Urbanity‘ within the the Max-Weber-Kolleg starts own Blog

The blog considers the mutual formation of urbanity and religion from antiquity to the present. It focuses on specific case studies, like Mediterranean cities of the ancient world, early modern political and religious centres or modern Indian towns, but it also introduces more wide-ranging, theoretical investigations. It is run by the DFG-funded Kollegforschungsgruppe “Religion and Urbanity: Reciprocal Formations”.

https://urbrel.hypotheses.org/