Im Mittelpunkt des bürgerwissenschaftlichen Projektes “Kino in der DDR – Rezeptionsgeschichte von ‘unten‘” stehen die Erfahrungen und Geschichten der Kinobesucher in der DDR. Anhand von Zeitzeugenberichten, Beschreibungen und überlieferten Dokumenten soll in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Erfurt eine Alltagsgeschichte des DDR-Kinofilms erarbeitet werden.

Für dieses Vorhaben wird eine technische Plattform entwickelt, mit deren Hilfe sich interessierte Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Forschungsprozess einbringen können. Spezielle Online-Werkzeuge ermöglichen es beispielsweise, ehemalige Kinos auf einer historischen Karte zu verorten oder auch digitale Aufnahmen von Fotos, Programmheften und Kinokarten mit dem Forscherteam zu teilen. Im Rahmen des Projekts wird die Plattform schrittweise um weitere Funktionen ergänzt und ausgebaut.

Die von den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellten Informationen und Materialien helfen uns, die Lebenswirklichkeit der Menschen in der DDR im Umgang mit dem Medium Kino besser zu verstehen. Durch das Citizen Science-Projekt soll insbesondere die Perspektive der DDR-Kinobesucher sichtbarer werden, die in der bisherigen Forschung kaum eine Rolle spielte.

Wissen schaffen!

Am Projekt mitwirken

Sie interessieren sich für die Kinogeschichte der DDR oder wollen Ihre Erinnerungen an Filme, Schauspieler und Lichtspielhäuser dieser Zeit mit anderen teilen? Auf unserer Mitmach-Seite erfahren Sie, wie Sie konkret mit Ihrem Wissen zum Citizen Science-Projekt beitragen können.

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Citizen Science

Hintergründe zum Projekt

Sie möchten Näheres zum Citizen Science-Projekt “Kino in der DDR” wissen? Unsere Hintergrund-Seite erklärt Ihnen, was überhaupt Citizen Science ist. Darüber hinaus finden Sie hier zahlreiche interessante Fakten rund um das Thema “Kino in der DDR”.

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